Die Position Chef*in Leistungssport bewegt sich im FTEM in den Schlüsselbereichen F, T, E und M; insbesondere in den Phasen F3-M. Das Anforderungsprofil ist anspruchsvoll:

Entwicklung der Sportart, des Leistungssport-Förderkonzepts, des Athletenweg nach FTEM, der Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich mit dem Ergebnis von Medaillen und Top-8 Platzierungen an Welt- und Europameisterschaften, an den K1 Turnieren der Premier League, der Series A und der Youth League. Dies setzt einen vielschichtigen Prozess mit allen am Leistungssport beteiligten Personen voraus. Mit den National-, Stützpunkt- und persönlichen Trainern. Den Spezialisten für Diagnostik, Taktik, Athletik, Physiotherapie.

Diese Verantwortung hat seit 2007 Daniel Humbel inne. Bereits 1989 erstmals für die SKF als Nationalcoach an einer Junioren-EM im Einsatz. Nun wird er sein Engagement als Chef Leistungssport auf Ende Februar 2022 beenden. Als Stützpunkt- und persönlicher Trainer jedoch weiterhin im Leistungssport aktiv sein. Seit 2006 leitet er den Leistungsstützpunkt Aargau.

Kompetenz und Leidenschaft
Daniel Humbel führt nicht nur einen Job aus. Er ist Chef Leistungssport mit Herz und Seele. Entsprechend überragend sind, und beruhend auf herausragender Kompetenz, Leidenschaft und Herzblut, auch die Erfolge für die Schweiz seit seinem Amtsantritt: 63 Medaillen an Welt- und Europameisterschaften und European Games. Im gleichen Zeitraum zuvor (1992-2006) gerade mal 18! Herausragend die Steigerung im U18 Bereich von 2 auf 18 Medaillen. Bemerkenswert: 16 Medaillen gewannen Athlet*innen (Elena Quirici, Maya Schärer, Silvia Hirt, Ulluri Dielza, Tim Scheuer, Ramona Brüderlin, Oksana Duperrex),  aus dem von ihm seit 1983 geleiteten Karate Do Brugg. Aus diesem Dojo stammt auch die bis heute – zusammen mit Fanny Clavien – erfolgreichste Athletin, Elena Quirici. Und: Vielleicht der wichtigste Erfolg, die erstmalige 2er Einstufung der Sportart Karate ab 2017 mit der Bestätigung für die Jahre 2021-24.

Würdigung
Eine ausführliche Würdigung, mit dem Rückblick auf die Aktivitäten der letzten 15 Jahre und die Zeit davor, wird im Frühjahr 2022 publiziert.

Nachfolge
Durch die frühzeitige Ankündigung kann die SKF diese Position zeitnah besetzen. Mit der heutigen Publikation, der Zustellung der Ausschreibung an alle Dojos, der Aufschaltung auf der Homepage Swiss Olympic auf «Sportjobs» ist das «Rennen» um die wichtigste Position im Leistungssport eröffnet. Zusammen mit Geschäftsführer Markus Rath werden Vize-Präsident Leistungssport, Giuseppe Puglisi, und Daniel Humbel dem Zentralvorstand die bestmögliche Bewerbung zur Wahl vorschlagen. Ziel: März 2022.

Ausschreibung_Chef_Leistungssport_SKF 08.11.21

Annonce pour le poste de responsable des sports de compétition SKF 08.11.21.pdf

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