Fairplay, Ethik im Sportkarate ist ein bemerkenswerter Beitrag zur Kultivierung der Aggression in zivilisierten Bahnen. Die Haltung des Karatedo ist die Lehre einer Kunst, die nicht kam, nicht da ist, um zu zerstören, sondern um den Kampfsport mit einer höheren Ethik zu erfüllen – der Verzicht der Gewalt. Sie schädigt nicht, sondern steht im Denken und Handeln in der höchsten Achtung vor der Unversehrtheit des Gegenüber.

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Fairplay ist Ausdruck einer menschlichen Haltung, die sich im achtsamen Verhalten gegenüber sich selber, gegenüber anderen, aber auch gegenüber der Um- und Mitwelt ausdrückt. Faires Verhalten setzt die Fähigkeiten „Achtsamkeit“, „Ehrlichkeit“, „Selbstvertrauen“, „Rücksichtsnahme“, „Verlieren-können“ und „Einfühlungsvermögen“ voraus. Die Erziehung zu Fairplay ist eine der zentralen Aufgaben des Karatedo. Grundsätzlich richtet sich die SKF nach den ethischen Prinzipen von Swiss Olympic sowie der Cool and clean Kampagne. Delegierter Ethik ist der Zentralpräsident.

Im Mittelpunkt des Karatedo stehen nicht nur Leistungen, sondern Menschen. Die Ethikcharta geht von der Idee der verantwortungsvollen Leitung durch menschlich und fachlich kompetente Personen aus. Die Autorität der Führungsorgane der SKF, ihre Glaubwürdigkeit und der Vorsprung durch Experten- und Erfahrungswissen gegenüber den anderen SKF-Beteiligten und Sportlern soll zu einer Vorbildfunktion führen damit sie in ihrem Führungsanspruch anerkannt werden.

1975 zeichnete die Unesco den Genfer Karateka Claude Ravonel (Bericht im amerikanischen Magazin Black-Belt) für sein vorbildliches Verhalten mit dem Pierre De Coubertin Fairplay Preis aus.

Unesco Fairplay Price Liste

Letzte Aktualisierung: 22. April 2017