Grafik-Bildungssystem-dt-kl

Die schweizerische Berufsbildung ist Ausgangspunkt für permanentes Lernen. Auf die berufliche Grundausbildung folgt die höhere Berufsausbildung, welche spezifische fachliche Kompetenzen vermittelt und auf Führungsfunktionen verschiedener Ebenen vorbereitet. Das Angebot an Berufsprüfungen und höheren Fachprüfungen umfasst rund 400 verschiedene Optionen sowie 8 Bereiche mit 52 Bildungsgängen in den höheren Fachschulen. Mit der Berufsmaturität ist ein prüfungsfreier Uebertritt an eine Fachhochschule möglich.
Dank der hohen Durchlässigkeit des schweizerischen Bildungssystems ist eine Vertiefung der eigenen Grundkenntnisse, der Erwerb von neuen Fachkenntnissen oder eine berufliche Neuausrichtung, oder über “Ausbildungs-Passerellen” der Zugang zur Universität oder Technischen Hochschule jederzeit möglich.

Die Koordination von Spitzen- und Leistungssport mit Schule und Beruf ist unabdingbar. Die „Swiss Olympic Sport School“ und „Swiss Olympic Partner School“ sind anerkannte Bildungsinstitutionen mit speziellen Angeboten für Sporttalente. Sie bieten den Nachwuchstalenten optimale Voraussetzungen für die schulische und sportliche Entwicklung. Diese Label-Schulen ermöglichen talentierten Athleten und insbesondere Inhabern einer Swiss Olympic Talents Card grundsätzlich Zugang zum speziellen Förderprogramm der Schule (bei der Vergabe von Förderplätzen werden die entsprechenden Abstufungen international, national, regional, lokal vorrangig berücksichtigt). Sie stellt sicher, dass ein Fachgremium, mindestens bestehend aus Vertretern der Schule und des Sports, das Aufnahmeverfahren mit den geltenden Selektionskriterien überwacht und sie steht in engem Kontakt mit dem kantonalen Beauftragten für die Nachwuchsförderung.

Letzte Aktualisierung: 15. Oktober 2015