Historische Daten

  • 1957:
    Bernard Cherix gründet in Sion das erste Karate-Dojo der Schweiz, das „Institut des Sports de Combat“.
  • 10. September 1958:
    Bernard Cherix (Sion) besteht als erster Schweizer die Prüfung zum 1. Dan. Prüfer ist Tetsuji Murakami (1927-1987).
  • 22. September 1963:
    Aufnahme des Karate in den Schweizerischen Judoverband.
  • 21. November 1965:
    Die Schweiz wird Gründungsmitglied der Europäischen Karate-Union (EKU), heute European Karate Federation (EKF).
  • 7. Mai 1966:
    An den 1. EKF-Europameisterschaften in Paris wird die Schweiz Vize-Europameister im Team-Kumite.
  • 8. Mai 1967:
    An den 2. EKF-Europameisterschaften in London gewinnt Henri Jordan als erster Schweizer eine Kumite-Medaille (Bronze Open).
  • 16. November 1967:
    Annemarie Pfeiffer besteht als erste Schweizerin die Prüfung zum 1. Dan (JKA). Prüfer ist Hirokazu Kanazawa.
  • 29. August 1970:
    Gründung der Swiss Karate Federation in Sion.
  • 7. September 1974:
    Gründung des 1. Dachverbandes.
  • 1978:
    Der Karaté-Club Genève (OK-Präsident Henri Jordan) organisiert zum ersten Mal Europameisterschaften (13. EKF-EM Elite) in der Schweiz.
  • 16. Juni 1979:
    Gründung des 2. Dachverbandes.
  • 1981:
    Javier Gomez erringt in Amsterdam den ersten EKF-Junioren-Europameistertitel (-70 kg) für die Schweiz.
  • 1982:
    Javier Gomez (Langenthal) gewinnt in Taiwan den ersten WKF-Weltmeistertitel (-75 kg) für die Schweiz. Juan Marquez (Langenthal) erringt in Göteborg den ersten EKF-Elite-EM Titel (-60 kg) für die Schweiz während Ceno Marxer den ersten Europameistertitel (-85 kg) im Kyokushinkai für die Schweiz erringt.
  • 1984:
    Javier Gomez erreicht in Maastricht erneut das Finale und wird WKF-Vize-Weltmeister (-75 kg).
  • 1985:
    Dominique Sigillo (Karate-Do Biel) gewinnt in Madrid den 2. EKF-Junioren-Europameistertitel (-60 kg) für die Schweiz.
  • 1986:
    Andy Hug wird in Budapest Schwergewichts-Europameister im Kyokushinkai. In Sion finden die EKF-Europameisterschaften der Frauen (Elite) und Junioren statt.
  • 15. November 1986:
    Aufnahme in den Schweizerischen Landesverband für Sport SLS, heute Swiss Olympic Association.
  • 1987:
    Andy Hug besteigt als erster Nicht-Japaner das Medaillenpodest an einer Kyokushinkai-WM und wird Vize-Weltmeister in Tokio.
  • 1987:
    In Goldiwil findet, unter der Leitung von Dr. phil. Arturo Hotz, die erste gesamtschweizerische Trainerausbildung statt.
  • 1989:
    Andy Hug wird in Budapest erneut Schwergewichts-Europameister im Kyokushinkai.
  • 30. Oktober 1995:
    Aufnahme des Karate als J+S Fach.
  • 24. Oktober 1997:
    Bezeichnung der Swiss Karate Federation als Trägerverband für J+S.
  • 1998:
    In Magglingen finden unter der Fachleitung von Erik Golowin die ersten eidgenössischen Einführungskurse für J+S Experten im Fach Karate statt.
  • 26. Februar 2000:
    Die Swiss Karate Federation feiert ihr 30-jähriges Bestehen mit einer Gala-Veranstaltung in der Stadthalle Sursee. Die Ansprachen hält René Burkhalter, Präsident Swiss Olympic.
  • 14. September 2002:
    In Magglingen werden, unter der Leitung von Hanspeter Thüler, die ersten Seniorensportleiter Karate ausgebildet.
  • 27. Januar 2004:
    Anerkennung als nationaler Fachverband für Karate durch die Schweizerische Eidgenossenschaft.
  • 21. Juni 2004:
    Krankenkassen-Anerkennung über das Ausbildungsressort Qualitop der Swiss Karate Federation.
  • 13. Mai 2005:
    Fehmi Mahalla (Dardania Lausanne) gewinnt in Teneriffa den 2. EKF-Elite-Europameistertitel (+80 kg) für die Schweiz. Tommaso Mini wird zum Chef der Europäischen Schiedsrichterkommission gewählt. Aufnahme in die nationale J+S Nachwuchsförderung von Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport.
  • 12./14. Oktober 2006:
    An den 18. WKF-Weltmeisterschaften in Tampere/Finnland gewinnen das Frauen-Team (Fanny Clavien, Reta Duverney, Marilena Rubini, Diana Schwab) im Kumite und Diana Schwab (- 60 kg) Bronze für die Schweiz. Das Schweizer Fernsehen SF 2 ist während der ganzen WM präsent und übermittelt die Berichte in die Sendung Sport aktuell.
  • 4. Mai 2007:
    Michelle Saner gewinnt als erste Schweizerin eine EKF-Kata-Einzelmedaille auf europäischer Ebene. Die Shotokan-Europameisterin 2006 und 8fache Schweizermeisterin zeigt in Bratislava ihr bestes Karate und gewinnt verdient die Bronzemedaille.
  • 19. – 21. Oktober 2007:
    An den WKF-Weltmeisterschaften der Junioren/Jugend in Istanbul/Türkei wird Fanny Clavien WKF-Vize-Weltmeisterin Junioren + 60 kg, Kujtim Bajrami gewinnt die Bronzemedaille Jugend – 60 kg.
  • 2008:
    In Erinnerung und Dankbarkeit an Claude Sittinger wird die Swiss Karate League unbenannt in Claude Sittinger Memorial Swiss Karate League 2008.
  • 2008:
    In Tallinn/Estland wird Fanny Clavien als erste Schweizerin EKF-Elite-Europameisterin + 60 kg, das Frauen-Team (Jessica Cargill, Fanny Clavien, Yvonne Honauer, Diana Schwab) gewinnt im Team-Kumite die Bronzemedaille.
  • 2009:
    Der Bund überträgt der SKF im Jahr 2009 die Kompetenz zur Ausbildung von Leiterinnen und Leitern J+S Kid’s.Die SKF und der Schweizerische Judo- und Ju-Jitsu-Verband bilden als Trägerschaft für die Berufsprüfung und für die höhere Fachprüfung für Judo-, Ju-Jitsu- oder Karatelehrer/innen eine einfache Gesellschaft im Sinne von Art. 530 ff. OR.
  • 2011:
    Bundesrat Ueli Maurer eröffnet in Zürich-Kloten die 46. EKF-Elite Europameisterschaften. Fanny Clavien (-68kg) und Diana Schwab (-61kg) werden EKF-Europameisterinnen. Kujtim Bajrami (-67kg) gewinnt Bronze. In der Nationenwertung belegt die Schweiz Rang 3 unter den 44 teilnehmenden Nationen.
  • 2012:
    Elena Quirici (-59kg) gewinnt als erste Frau einen Junioren EKF-EM-Titel für die Schweiz.
  • 2012:
    Die SKF realisiert die ersten Berufsprüfungen mit dem Titel Karatelehrer mit eidgenössischem Fachausweis.
  • 2013:
    Jessica Cargill wird in Budapest EKF Europameisterin + 68 kg. Fanny Clavien gewinnt als erste SKF-Athletin ein WKF K1 Premier League (Salzburg) Turnier. Elena Quirici gewinnt als erste erste SKF-Athletin den offiziellen EKF-U21 Europacup in Konya (Türkei).
  • 2014:
    Fanny Clavien wird in Tampere zum 3. Mal EKF-Europameisterin + 68 kg. In Almere/Holland gewinnt sie  ihr zweites, in Hanau ihr drittes WKF K1 Premier League Turnier und wird im Juni erstmals die Nr. 1 der WKF K1 Premier League Weltrangliste. Diese Platzierung behält sie bis Ende 2014. Kujtim Bairami gewinnt an der WKF WM in Bremen in der Kategorie -67 Bronze. Es ist die erste WM-Medaille seit der Bronzemedaille von Maurice Negro von 1986 in Sydney.
  • 2015:
    Die SKF richtet in der Zürcher Saalsporthalle die U21/Junioren/Jugend Europameisterschaften aus.

Letzte Aktualisierung: 1. Dezember 2014