Der Zentralpräsident verpflichtet sich, alle in den Statuten, Reglementen und Weisungen enthaltenen Ziele insbesondere aber die strategischen Leistungseinheiten umzusetzen. Gemäss der Infrastruktur SKF kann er verschiedene Aufgaben in die entsprechenden Departemente, Kommissionen und Ressorts delegieren sowie Delegierte und Freelancer für einzelne Fachgebiete einsetzen.

Er ist dafür verantwortlich, dass der Zentralvorstand die ihm übertragenen Aufgaben und Kompetenzen wirkungsvoll und effizient wahrnimmt. Er gewährleistet die Zusammenarbeit zwischen dem Zentralvorstand und allen weiteren Milizorganen und sorgt für die verbandspolitische Ausrichtung und Koordination der SKF. Bei der Erfüllung seiner Aufgaben wird er vom Zentralsekretariat sowie allen Milizorganen aktiv durch Sachwissen und Informationen unterstützt.

Der Zentralpräsident ist das Bindeglied zwischen dem Zentralvorstand und den Aktivitäten der Kommissionen, Departementen und dem Zentralsekretariat. In seiner Funktion trägt er ausdrücklich Verantwortung sowohl auf strategischer wie auch operativer Ebene. Zu seinem Aufgabenbereich gehören insbesondere die folgenden Aufgaben:

  • Einberufung und Leitung der Delegiertenversammlung, der ZV- und Departementsitzungen
  • Bestellen von Ausschüssen und Kommissionen zur Vorbereitung und Erledigung dringender Geschäfte.
  • Erarbeitung der Richtlinien für die Verbandsplanung.
  • Koordination und Überwachung der Departementaktivitäten.
  • Durchsetzung der Statuten, Reglemente und Stellenbeschreibungen.
  • Förderung und Unterstützung der Departementleiter bei der Lösung ihrer Aufgaben.
  • Vorschlagsrecht in allen personellen und sachlichen Angelegenheiten.
  • Pflege der Beziehungen zu den Sektionen, Untersektionen und Dojo. Einbezug und Information der Sektionen in die Meinungsbildung zu wichtigen verbandspolitischen Sachfragen.
  • Aktive Informations- und Öffentlichkeitsarbeit um einerseits das Ansehen der Sportart Karate und der SKF sowie das Verständnis für die Anliegen der Sportler und der SKF zu fördern.
  • Zuweisung der richtigen Aufgaben an die richtigen Personen.
  • Schaffung von Rahmenbedingungen, die das Wachsen der SKF unterstützen.
  • Ausbau der Beziehungen zu wichtigen Partner insbesondere Pflege und Nutzung des sportpolitischen Netzwerkes (Swiss Olympic, BASPO, Kantone).
  • Umfassende Information des Vorstands über alle für die SKF relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage und des Risikomanagements. Eingehen auf die Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den aufgestellten Plänen und Zielen.

Als primäres Kommunikationsinstrument gilt das E-Mail, gefolgt von Telefon und dem persönlichen Gespräch.

Der Zentralpräsident kann nach eigenem Ermessen zusätzlich Berichte einfordern und Drittpersonen als Sachverständige zu den Beratungen des Zentralvorstands, der Kommissionen und Departemente beiziehen.

Der Zentralpräsident kann an den Sitzungen der Departemente, Kommissionen und Ressorts teilnehmen. Er unterstützt die Departement/Ressortleiter und Kommissionspräsidenten bei der Entwicklung der strategischen Ziele und hinterfragt sie kritisch. Er engagiert sich zudem in der Nachfolgeplanung für wichtige Führungspositionen.

Der Zentralpräsident und die Zentralsekretärin beraten sich so oft es die Geschäfte verlangen.

Der Zentralpräsident kann innerhalb von 24 Stunden ein ausserordentliches Meeting einberufen.

Der Zentralpräsident ist verantwortlich, dass die Leistungsträger der SKF nicht durch ihr Engagement überlastet sind und dadurch die Quantität und Qualität der Leistungsziele gefährdet sind. Er hat die Pflicht und Kompetenz einen Ämterstopp zu verhängen.

Letzte Aktualisierung: 17. Oktober 2014