Diese Beiträge sind die persönlichen Ansichten des Verfassers. Die  Texte sind immer aus der Optik der entsprechenden Jahre,  des herrschenden Zeitgeistes, der kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Lage und der damit verbundenen Position des Autors zu verstehen. Die Organe und Mitglieder der SKF dürfen und sollen durchaus abweichende Meinungen vertreten. Die Meinungsvielfalt ist unabdingbare Voraussetzung für die Meinungs- und Informationsfreiheit wie sie im Artikel 16 der schweizerischen Bundesverfassung gewährleistet ist.

Führung

Führungspersönlichkeiten haben auf dem Weg zu den Zielen drei Bezugsrichtungen. Prioritär haben sie es mit der wichtigsten Ressource, mit Menschen zu tun. Dann mit der Organisation und ihren formellen und informellen Strukturen, ihren Regeln, Prozessen. Schlussendlich mit der Funktion als Führungskraft, als Rollenträger und Aufgabenerfüller. Um gute Wege gehen zu können ist es umgänglich faktenbedingt korrekt zu argumentieren, Unterschiede in den Zielen, Bedürfnissen, Sichtweisen und Wissen wahrzunehmen, darauf ädaquat einzugehen. Damit werden personelle Spannungen und Verletzungen vermieden und konstruktive Lösungen ermöglicht. So kann man sich in das System SKF mit den Leistungsträgern einbringen.

Das bedeutet, als Führungskraft mit Unterschieden umgehen zu können und darauf bedacht sein, dass keine unerwünschten Wirkungen von Entscheiden für die Organisation entstehen. Die von der Kommunikation betroffenen Personen erinnern sich nicht in erster Linie an Fakten, sondern die damit erlebten Emotionen und tragen diese auch nach Aussen. Dies führt zu einem Reputationsschaden der Organisation.

Grundsätzlich pflegt die SKF den Führungsstil Management by exception in dem Sinne, dass die verantwortlichen Personen eigenverantwortlich entscheiden können. Das wird auch uneingeschränkt vom Zentralpräsident in der Zusammenarbeit mit Führungsfunktionen praktiziert. Das heisst, dass ein Eingreifen nur bei ausserordentlichen Vorfällen erfolgt.

Verschiedene Auffassungen gehören zum Menschsein. Wie mit ihnen umgegangen wird prägt das Klima und die weitere Zusammenarbeit. Letzteres ist entscheidend um als Team erfolgreich zu sein. Sowohl der Zentralpräsident, die Kommissionspräsidenten und die Departementleiter sind Teil des Teams. Alle wollen und haben das Recht, respektiert und angemessen, auch in Berücksichtigung ihrer Biografie, behandelt zu werden. Wer dies nicht kann oder will muss dieses System verlassen.

Alle in der SKF tätigen Personen sind vom Zentralvorstand immer für zwei Jahre gewählt, für ihre Funktionen fachlich qualifiziert und haben dies mit ihren Ergebnissen auch über die letzten Jahre bewiesen. Dass die Bereiche Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz immer Optimierungspotential haben ist unbestritten. Die Frage ist wie der Weg dahin ist.

So ist es wesentlich wie miteinander umgegangen, resp. kommuniziert wird. Dabei ist das Kommunikationsquadrat von Friedemann Schulz von Thun, in den Bereichen Beziehungsebene und Selbstoffenbarung, zentral.

Respekt fördert das Engagement von Mitarbeitenden. Das wirkt sich stark auf das Vertrauen aus, um Spannungsfelder konstruktiv zu managen, unterschiedliche Ansichten zu akzeptieren um schlussendlich für die SKF so zu handeln indem sowohl Beiträge zur Zielerreichung als auch zur Verbesserung unerwünschter Entwicklungen (Kündigungen) resultieren.

Die SKF kann, durch einen optimalen Einsatz von Personen und Ressourcen, nur mit funktionierenden Teams «auf Augenhöhe» die gestellten Ziele erreichen und in den Spannungsfeldern

o Ordnung (Organisation, Regeln) versus Freiheit (Autonomie, Individualität)
o Nähe versus Distanz
o Hierarchie «oben» versus «unten»
o Rationalität versus Stimmungen
o Formelle Struktur versus informelle Strukter
o Neu-Zugehörigkeit Organisation versus lange Zugehörigkeit

bestehen.

Laufender Druck, übermässige Einflussnahme und Kontrolle zerstört jedes System. Die Leistungsträger der SKF wollen als eigenverantwortliche Persönlichkeiten wahrgenommen und verstanden werden. Auch in der Wertschätzung ihrer Biografie.

Funktionen

Die Struktur der SKF bringt es mit sich, dass die Wurzeln verschiedener Personen in einem Dojo begründet sind. Ist eine Persönlichkeit nicht mehr in einer SKF-Funktion kann es durchaus sein, dass diese Person weiterhin in einer SKF-Charge tätig ist. So zum Beispiel als Stützpunkttrainer oder als Mitglied eines Departements, einer Kommission oder in einem Kantonalverband. In der Sektion meistens als Vorstandsmitglied. In einem Dojo als Präsident, Leiter oder Trainer. Es gibt keine Personen die «entsorgt» sind. Sie sind alle noch anwesend und haben Anteil an der Weiterentwicklung der SKF.

Departemente/Kommissionen

Die Departemente und Ressorts sowie die Kommissionen sind der Motor der SKF. Hier werden Leistungen produziert, die für die SKF essentiel sind. Mit einer Ausnahmen sind alle Personen ehrenamtlich für die SKF tätig.

  • Dienste, 6 Mitarbeitende
  • Finanzwesen, 4
  • Sport, 15
  • Ausbildung+Kurswesen, 10
  • Information+Kommunikation, 3
  • Rechtswesen, 2
  • Nationale Schiedsrichterkommission, 11
  • Nationale Coachkommission, 5
  • Selektionsausschuss, 6
  • Leistungssport, 9
Zusätzlich sind noch 31 Personen in führenden Positionen in den Sektionen tätig. Dazu kommen alle auf nationaler Ebene tätigen Schiedsrichter. Sie alle bilden die Essenz und das Netzwerk der SKF.

Strategie

Die SKF hat klare Strukturen die in den Statuten, Reglementen und Konzepten niedergeschrieben sind. Dazu die Verbindlichkeiten aus der Leistungsvereinbarung mit Swiss Olympic, der Zusammenarbeitsvereinbarung mit dem Bundesamt für Sport und PluSport. Ergänzend die Ethik-Charta, die Commitments von Cool and clean und «FTEM- Karate». Der Bereich Strategie geht in die Verantwortung des Zentralvorstands lässt jedoch in der Praxis durchaus Anstossentwicklungen durch die operativen Ebenen zu.

Das Mitwirken in der SKF erfordert von allen Beteiligten ein striktes Zeitmanagement. Was bedeutet, dass klare Prioritäten zu setzen sind. Dazu gehört das «Loslösen» von Themen des Tagesgeschäfts, durch planen, organisieren, entscheiden und delegieren ohne das Controlling ausser acht zu lassen.

2017 Editorial SM Liestal

2017 Editorial SKL Fribourg
2016 Editorial mit FTEM-Karate zu Tokio 2020
2016 Editorial „Was würde Funakoshi dazu sagen“ SKL Fribourg

2015 Editorial „Nr. 1 in Europa, Narzissten zu Hause“ SM Liestal
2015 Editorial „Ippon Shobu ist kein Sport“ SM Ippon Shobu Bern
2015 Editorial „Homo narzissmus karategenisis“ SKL Fribourg
2015 Grussansprache EM U21, U18, U16 2015 Zürich
Eröffnungszeremonie und Ansprache Youtube

2014 Matsuura-Sensei
2014 Schiedsrichterehrungen „Verdiente Auszeichnung für ein grosses Engagement“ SM Fribourg
2014 Editorial „Ethik als Kulturarbeit“ SM Fribourg
2014 Grussbotschaft Jubiläum 15 Jahre Karatecenter Reto Kern Kreuzlingen
2014 Grussbotschaft 40 Jahre Swiss Karate Do Goju Ryu Renmei
2014 Grussbotschaft 40 Jahre Swiss Karatedo Chidokai-Rengo
2014 Editorial „Erfolgsgrundlage: Vertrauen“ SKL 2014 Liestal

2014 In Memoriam Prof. Dr. Arturo Hotz (1944-2014) – langjähriger Wegbegleiter SKF
2014 In Memoriam Fritz Meier (1953-2014) – Shorin-Ryu Karateka und Kobudo Meister

2013 Editorial „Auf dem Weg zur Weltspitze“ SKL Liestal
2013 Editorial Basel Open
2013 Editorial „Unermüdliche Arbeit überwindet alles“ SM Fribourg

2012 Editorial „Leistungssport der Swiss Karate Federation im Sport-Karate“ SKL Liestal
2012 Editorial SM Fribourg
2012 Editorial 3. Basel Open Master

2011 Editorial „Die EM-Nation Schweiz trifft sich in Liestal“ SKL Liestal
2011 Editorial SKL Fribourg

2010 Editorial „Willkommen der Elite“ SKL 2010 Liestal
2010 Memorial Claude Sittinger 2nd Swiss Karate Open Zürich-Wallisellen
2010 Editorial „Erfolg beginnt mit der Wahl des Veranstalters“ SKL Fribourg
2010 Des instants magiques en CE 2011
2010 Magische Moment EM 2011 Zürich-Kloten
2010 Grussbotschaft 12. Internationales Budomeeting Zürich
2010 EKF Bulletin EM 2011 Zürich-Kloten

2009 Editorial „Das Trainerauge im Zentrum der Selektion“ SKL Liestal
2009 Editorial „Karate-Land SKF: Entdecke das Plus“ SM Teams Thun
2009 Editorial „Citius, altius, fortius“ SKL Fribourg
2009 In Memoriam Bernard Cherix (1927-2009) – Vater des Karatedo in der Schweiz

2008 Editorial SKL Liestal
2008 Editorial SM Biel
2008 In Memoriam Claude Sittinger (1934-2008)

2007 Editorial SKL Liestal
2007 Editorial SKL Zürich
2007 Grussbotschaft European Championships Goju-Kai

2006 Editorial SM Ippon Shobu Basel
2006 Editorial SKL Liestal
2006 Ansprache SM Biel
2006 Editorial SM Biel
2006 Grussbotschaft European Shotokan Karate-Do Championships Luzern

2005 Editorial SM Ippon Shobu Thun
2005 Editorial Nationales Turnier Menzingen
2005 Editorial „Swiss Karate League 2006-2008“ SKL Sursee

2004 Editorial SKL Sursee
2002 Begrüssungsansprache SM Elite Wettingen
2001 Editorial „Es gibt vier Arten von Menschen auf der Welt“ SM Nachwuchs Thun

2000 Grussbotschaft +Europameisterschaften ESKA Luzern
2000 Editorial SM Nachwuchs Lyss
2000 Editorial SM Elite Genf

1999 Ehrung SM „Sandro Petrillo und Roger Gestach“ Nachwuchs St. Gallen
1999 Editorial „Jeder von uns ist eine Quelle der Qualität …“ 1. Kantonal-Bernische Karatemeisterschaften
1999 Editorial „Spitzensport“ SM Elite Biel

1998 Editorial SM Elite Wettingen

1997 Grussbotschaft SM Elite Sursee
1997 Grussbotschaft Europacup Wadokai Wettingen
1997 Editorial „Zazen“ – Karate-Do

1996 Grussbotschaft SM Elite Luzern
1996 Editorial „Frau und Mann“ – Karate-Do

1995 Ethik des Karates oder die massgebenden Gedanken
1995 Editorial „Humor, Gelöstheit, Lachen“ – Karate-Do
1995 Editorial „Toleranz“ – Karate-Do

1994 Editorial „Nichts ungewöhnliches – oder grosse Meister“ – Karate-Do
1994 Editorial „Olympische Spiele in Sydney“ – Karate-Do
1994 Editorial „Storia ideal eterna“ – Karate-Do

1993 Editorial „Rücktritt Gondini Andrea Fravi“ – Karate-Do
1993 Editorial „Weihnächtliches Staunen“ – Karate-Do

1992 Editorial „Tore“ – Karate-Do
1992 Editorial „Zuchthaus Japan“ – Karate-Do
1992 Editorial „Die Erde am Leben erhalten“ – Karate-Do

1991 Editorial „Schiedsrichter“ – Karate-Do
1991 Editorial „Graue Kraft“ – Karate-Do
1991 Editorial „Mehr Verantwortung in den Sektionen“ – Karate-Do

1990 Editorial SM Elite 1990 Genf
1990 Editorial „Konkurrenz“ – Karate-Do
1990 Editorial „EKU-Kongress“ Karate-Do

1989 Editorial „Spitzenkaratekas“ Karate-Do
1989 Editorial „Stolz“ – Karate-Do

1977 Bericht „Erster Titel für Daniel Humbel“ SM Karate Rengokai Biel
1977 Bericht „Erich Marti: Zum ersten Mal ein Deutschschweizer Champion“ SM Elite Zofingen
1977 Bericht SM „Die besten Junioren der Schweiz trafen sich in Fribourg“ Nachwuchs Fribourg
1977 Bericht Big „Cat“ Dominique Valera EM-Kampf Full-Contact

Letztmals aktualisiert: 16. Oktober 2021