Organisation Talentsichtungstag

1)      Terminplanung

Es findet ein Talentsichtungstag pro Jahr statt. 2022 erfolgt die Durchführung am 8. Oktober in der Sporthalle Mülimatt in Windisch/AG.

Der Terminplan ist in folgende zwei Phasen aufgeteilt:

Phase 1:

  • Die Stützpunkttrainer/innen geben die Daten für die Vortestung (3×2 Stunden), welche im Zeitraum von Anfang April bis Ende Mai durchzuführen sind, bis Ende Februar dem CHNW bekannt.
    • Die Ausschreibung erfolgt anschliessend über Sportdata mit Anmeldefrist bis Ende März.
    • Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 20.- und wird direkt an den Stützpunkt bezahlt.
  • Die Dojos melden ihre Sportler/innen über Sportdata für die jeweiligen Trainings beim bevorzugten Stützpunkt an.
  • Die Stützpunkte führen die Trainings inkl. der Bewertung gem. TTPP-Potenzialeinschätzung für Sportler/innen mit lokaler Talentkarte und/oder jene ohne Talentkarte durch (für die Zulassung zur Phase 2 ist in allen 4 Bereichen mindestens die Note 2 zu erreichen).
  • Bis Ende Mai erfolgt die definitive Anmeldung durch die Stützpunkte der Athleten/innen für den Talentsichtungstag an den CHNW.
    • Direkt für Phase 2 angemeldet werden Sportler/innen mit regionaler und nationaler Talentkarte 2022.

Phase 2:

  • Die Stützpunkttrainer/innen nehmen ihre Vorbewertungen (LEMOVIS und Einschätzung Trainer) der für Phase 2 zugelassen Athleten/innen (direkt oder per Vortestung) vor und senden ihre Vorbewertungen zum vereinbarten Termin dem CHNW.
  • Durchführung des Talentsichtungstages im Oktober
    • Die offizielle Ausschreibung erfolgt mindestens zwei Monate vor dem Austragungsdatum über Sportdata.
  • Die Bekanntgabe der Ranglisten inkl. Talentkartenvergabe erfolgt jeweils bis spätestens Mitte Dezember.

Dokumente  2021 TST hier. Dokumente 2022 folgen.

Bewertung
Die Bewertung erfolgt durch die Nationaltrainer:innen und Stützpunkttrainer:innen mit der Qualifikation dipl. Trainer Spitzensport, Trainer Leistungssport mit eidgenössischem Fachausweis. Die Schlusserstellung (Wettkampf, sportartspezifische Tests, weitere Erhebungen) der Piste durch den Chef Nachwuchs in Zusammenarbeit mit dem Chef Leistungssport. 

Dojowechsel
Ein Karateka, welcher sich am Talent Sichtungstag für ein Kader qualifiziert, bleibt, auch bei einem Dojowechsel, Mitglied des Kaders. Ein Entzug der Kader-mitgliedschaft und/oder der erhaltenen Swiss Olympic Talent Card ist nur dann möglich, wenn ein schwerwiegender Verstoss gegen die Ethik des Karatedo vorliegt.

Die Trainer:innen der Stützpunkte werden vom Zentralvorstand gewählt. In das Jugend/Junioren-Kader kann aufgenommen werden, wer in einem Stützpunkt eingeschrieben ist, dort regelmässig trainiert und langfristig ein internationales Potential aufweist.

Kommunikation:
Athlet:in/Eltern – Stützpunkttrainer:in
Stützpunkttrainer:in – Leiter:in Stützpunkt
Leiter:in Stützpunkt – Leiter Nachwuchs
Leiter Nachwuchs – Chef Leistungssport (Daniel Humbel, ab 1.5.2022 Luca Rohner)
Chef Leistungssport – Vizepräsident Leistungssport 
Vizepräsident Leistungssport – Zentralpräsident 

Eröffnung Stützpunkt:
Wer über einen eidgenössischen Abschluss als Leistungssporttrainer (DTL/BTL, siehe Trainerbildung Schweiz) verfügt kann einen Antrag an die SKF, zu Handen von Raphael Iseli stellen. Der Antrag muss folgende Punkte enthalten: 1) Infrastruktur im Stützpunkt (Technik/Taktik und Athletiktraining), 2) Medizinische Betreuung (Arzt/Physio/Massage), 3) Mental Coaching, 4) Staff im Stützpunkt (Haupttrainer, Assistenztrainer usw.), 5) Anzahl geplante Athleten:innen. Wird der Stützpunkt vom Zentralv0rstand (auf Antrag des Chef Nachwuchs) genehmigt kann dieser betrieben werden, wenn er am Talentsichtungstag eine genügende Anzahl Talent Cards (National/Regional) generiert und sich Athlet:innen in diesem Stützpunkt einschreiben.

Leitung Stützpunkte:
Die vom Zentralvorstand gewählten Stützpunktleiter sind verantwortlich für den gesamten Stützbetrieb (Trainingsplanung, Inhalte, Abrechnungen, Quartalsberichte an Leiter Nachwuchs). Sie entscheiden über den Einsatz der zusätzlichen, qualifizierten Trainer:innen. Verfügt ein Stützpunktleiter keine eigenen Räumlichkeiten mietet er sich in einem Dojo ein oder besorgt anderweitig geeignete Lokalitäten.

Stützpunktleiter:

Westschweiz:
1) Genf, Kumite: Vincent Longagna.
2) Lausanne, Kata: Jean-Marc Schedel.
3) Neuenburg, Kumite: Franco Pisino.
4) Sion, Kata Kumite / Olivier Knupfer / Auszeichnung Nachwuchstrainer)

Alpen/Voralpen: 
1) Zentralschweiz, Kumite:  Lüthold Piero. Trainer Luzern – Toni Romano. Trainer Sursee: Yanik Faes.
2) Thun, Kata+Kumite:  Roland Pfäffli. Trainer: Bruno Trachsel.

Westmittelland:
1) Basel, Kumite: Giuseppe Puglisi
2) Biel, Kata+Kumite: Dominique Sigillò, Trainerin: Michelle Saner
3) Emme, Kata: Claudio Gereon.
4) Düdingen, Kata: Karl Huber.
5) Lyss, Kata+Kumite: Rudi Seiler. Trainer:in: Barbara Seiler, Demian Seiler.

Ostmittelland:
1) Aargau, Kumite: Daniel Humbel. Trainer: David Baumann.
2) Zürich, Kata+Kumite: Hakki Güldür.
3) Ostschweiz,  Kumite: Reto Kern. Trainer: Raphael Iseli, Kevin Kabashi.

Die Qualitätskontrolle findet in den Bereichen Trainingsqualität, Trainingsquantität Trainer/Athleten, dualer Weg, Karrieremöglichkeiten, FTEM statt.

Abrechnung/Regelung Stützpunktbetrieb
Die Stützpunkttrainer werden aus den Geldern von Swiss Olympic entschädigt. Die Trainer:innen mit eidg. Leistungssportabschlüssen erhalten einen zusätzlichen, sogenannten variablen Betrag. Einzelne Stützpunkte können noch eine Finanzierung beim Kanton beantragen. Die Stützpunkttrainer:innen sind verpflichtet die Präsenzlisten der Trainierenden 4-jährlich einzureichen. Stützpunktleiter:in kann nur sein, wer eine schriftliche Mandatsvereinbarung mit der SKF abschliesst.

Onlineposter/Strukturen des Athletenwegs im Leistungssport
Onlineposter/Structure du Parcous d l’athlète pour le sport d’élite

Sporteltern Tool (Beispiel Kanton Zürich)

A Familie und soziales Umfeld
Betreuen und Begleiten
Soziale Medien

B Strukturen und Förderung
Nachwuchsförderung und Strukturen
Talentmerkmale und Selektion

C Ausbildung und Sport
Berufsberatung und Bildungssystem
Primar- und Sekundarstufe I (Oberstufe)
Mittelschule und Berufsbildung
Höhere Berufsbildung, Hochschulen und Militärdienst

D Training und Wettkampf
Trainings- und Wettkampfplanung
Trainingssteuerung
Regeneration

E Leistungsfähigkeit und Gesundheit
Wachstum und Entwicklung
Ernährung
Sportpsychologie und mentales Training
Sportmedizin und Prävention
Anti-Doping

F Finanzen und Organisation
Planung, Finanzen und Versicherung
Zeitmanagement

G Ethik und Prävention
Spirit of sport

Swiss Olympic TC N-R-L Total Jahr 2018
Swiss Olympic TC National Total Jahr 2018
Swiss Olympic TC Regional Total Jahr 2018
Swiss Olympic TC Lokal Total Jahr 2018

Swiss Olympic Talents Cards 2017
Swiss Olympic Karate National Regional 2016
Swiss Olympic Karate Lokal 2016

Berichte

2021: Talentsichtungstag Campus Sursee 2021
2020: Talentsichtungstag erfolgreich durchgeführt
2019: Nachwuchskaratekas nutzen ihre Chancen
2018: Swiss Karate Talent at work
2018: Talentsichtungstag 2018 – Der Weg von Stan Wawrinka als Motivation
2017: Sichtungstag mit den grössten Schweizer Talenten
2016: Wo die Top Karatekas geboren werden
2016: Die grössten Schweizer Talente 2016
2015: Medaillen wachsen nicht auf Bäumen
2015: Talent Treff Tenero 3t 2015
2015: Talentsichtungstag April 2015

Stiftung Schweizer Sporthilfe

Patenschaften Schweizer Karateka

I believe in you

Auf der CrowfundingPlattform können Athleten ihre Projekte bekannt machen und finanzieren.

National Stützpunkttrainer Bewerbungen
Stützpunktbetrieb
Du machst den Sport wertvoll

Historik

Nach den Olympischen Spielen 1998 in Nagano wurde von Swiss Olympic das Konzept der  „12 Bausteine zum Erfolg eingeführt“. Im Jahr 2003 erfolgte das Konzept des Bundesrates zur nationalen Nachwuchsförderung. Nach dem Entscheid des Bundesrates wurde mit der Einführung von nationalen Stützpunkten der Nachwuchsförderung in der Swiss Karate Federation erste Priorität eingeräumt und – in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic und dem Bundesamt für Sport (BASPO) – ein umfassendes Konzept erarbeitet. Der Bereich Swiss Karate Talents (auch getragen von den Kantonen und Gemeinden) hat zum Ziel, den leistungsorientierten Nachwuchssport nachhaltig zu entwickeln.

Seit 1.1.2018 liegt die Förderung des Nachwuchsleistungssports in der Schweiz in der Verantwortung von  Swiss Olympic. Dies war ein Entscheid des Bundesrat vom 15. November 2017 . Der Bund hatte den Nachwuchsleistungssport in den letzten 16 Jahren über das Förderprogramm Jugend+Sport unterstützt.

2019 erfolgte die Weiterentwicklung der Piste 2.0 (erstmalige Durchführung 2021) durch den Verbandsbetreuer Swiss Olympic, Michel Bonny, Daniel Humbel und Serge von Grünigen. 

Teilnahmeberechtigt 2021 waren SKF-Karatekas der Jahrgänge 2000-2010. Der Vorschlag/Anmeldung erfolgte durch den Dojoleiter/persönliche Trainer mit Unterstützung der Eltern. Durchgeführt wurde der TST am 23. Oktober 2021, Sportarena Campus Sursee. Verantwortlich für die Organisation und Durchführung der TST ist Raphael Iseli, Chef Nachwuchs. Von 2010-2019 wurde der Talentsichtungstag in Windisch (Brigitte Quirici & Team) durchgeführt.

Aktualisiert per 4. März 2022