Verfasst von Samira Ionà

Am vergangenen Wochenende, vom 30. bis 31. Mai 2026, fand in Biel das erste Swiss Karate League (SKL) durchgeführt von Neuchâtel Karaté Do statt. Nachdem das erste Qualifikationsturnier leider abgesagt werden musste, bot sich den Athletinnen und Athleten erstmals die Gelegenheit, sich für die Shobu Schweizermeisterschaft 2026 zu qualifizieren. Viele konnten diese Chance bereits erfolgreich nutzen.

Wie bereits im Vorjahr waren auch die Para-Karate-Kategorien wieder Teil des Turniers. Je nach Beeinträchtigungsgrad wurden die Teilnehmenden in zwei Kategorien eingeteilt. Besonders beeindruckend waren die Emotionen und die Freude der Para-Athletinnen und -Athleten. Diese Begeisterung war nicht nur auf dem Tatami spürbar, sondern hat sich auch auf die Zuschauerinnen und Zuschauer übertragen. Sie zeigten eindrücklich, wie Karate Menschen zusammenbringt und jeder die Möglichkeit erhält, seine Stärken zu zeigen.

Eine Erneuerung für dieses Turnierjahr ist die Anpassung des Zeitplans: Neben den Kategorien U18, U21 und Elite wurden auch die U16-Kategorien am Samstag durchgeführt. Dadurch dauerte der erste Wettkampftag zwar etwas länger, dafür konnte der Sonntag früher beendet werden.

Das gesamte Wochenende war von Kata und Kumite geprägt. Am Samstag standen zunächst die älteren und erfahreneren Karatekas auf dem Tatami und zeigten mit starken Leistungen die Ergebnisse ihrer langjährigen Trainings. Am Sonntag waren dann die jüngeren Athletinnen und Athleten an der Reihe, die ihr Können zeigten und wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln konnten.

Insbesondere in den U12-Kategorien nahmen viele Kinder erstmals an einem Turnier dieser Grösse teil. Die Nervosität war bei einigen deutlich zu spüren, dennoch zeigten sie grossen Einsatz und viel Mut. Solche Wettkämpfe helfen unserem Nachwuchs, Selbstvertrauen zu gewinnen, neue Erfahrungen zu sammeln und sich sportlich sowie persönlich weiterzuentwickeln.

Zum Schluss gilt ein grosses Dankeschön an die Organisatoren des Turnieres, den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie allen Helferinnen und Helfer.

 

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