Was macht einen Verband auf diesem Weg erfolgreich? Was führt zu Nachhaltigkeit? Was sichert den Anschluss an die Weltspitze? Was sichert die dazu notwendigen personellen, finanziellen und organisatorischen Ressourcen? Zu diesem Thema lancierte Swiss Olympic, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sport BASPO, das FTEM Schweiz zur Sport– und Athletenentwicklung in der Schweiz. Diverse internationale Studien und Analysen zeigten, dass ein gemeinsames Grundgerüst mit einer gemeinsamen Sprache angebracht ist, um die Vorteile und Synergien der Ausrichtung aller Akteure (Athleten, Trainer, Coachs, Umfeld, Eltern, Sportschulen- und Gymnasien, Schiedsrichter, Funktionäre, Armee), die einen Beitrag zur Sportförderung leisten, sicherzustellen und zu nutzen. FTEM-Karate hilft der SKF, seinen Sektionen und Dojos, gezielt zu analysieren, welche Sportakteure wann auf ihrem Weg welche Unterstützung, welche Massnahmen und Inputs benötigen. Wie sie gezielt und nachhaltig wachsen können.

FTEM Schweiz soll als Modell helfen, innerhalb der SKF, im WKF- und traditionellen Karate, die Strukturen zu überprüfen, Stärken und Schwächen (SWOT-Analyse, SMART-Regel) zu definieren und geeignete Massnahmen abzuleiten.

Es sollen folgende drei Hauptziele erreicht werden: 1) Koordination und Systematik der Sportförderung verbessern, 2) Niveau im Leistungssport in der ganzen SKF fördern, 3) Menschen lebenslang im Karatedo halten.

Umgesetzt wird FTEM-Karate durch Roland Zolliker (Lead) und das Team Erik Golowin, Thomas Hertig, Daniel Humbel, Peter Nydegger und Giuseppe Puglisi. Immer mit einbezogenen Fachspezialisten aus den verschiedenen Kommissionen und Departementen. Das Kick Off Meeting erfolgt im Frühjahr, anlässlich eines Koordinationsmeetings mit Swiss Olympic (David Egli/Leiter Sport, Michel Bonny/Verbandsmanager), in Ittigen. An der ZV-Sitzung vom 16. März wird Erik Golowin das Modell vorstellen.

Zentrales Anliegen ist es, allen Sportakteuren dabei zu helfen, sich zu transformieren. Durchbrüche zu schaffen, den Mut nicht zu verlieren, persönlich zu wachsen, dem Karatedo, nur sich selbst und/oder in einer SKF-, Sektions-, Stil- oder Dojo-Funktion, aktiv nachhaltig erhalten zu bleiben. Die Work-Life-Balance zu erhalten, der Überforderung entgegen zu wirken, die Lebenskomplexität auf ein vertretbares Mass zu minimieren. Denen, die gerade vor einem tiefen Umbruch in ihrem Leben stehen, zur Seite sein. Herauszufinden, welche Lebensweise unter den neuen Umständen angebracht ist und welche natürlichen Stolpersteine daliegen