Was macht einen Verband auf diesem Weg erfolgreich? Was führt zu Nachhaltigkeit? Was sichert den Anschluss an die Weltspitze? Was sichert die dazu notwendigen personellen, finanziellen und organisatorischen Ressourcen? Zu diesem Thema lancierte Swiss Olympic, in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sport BASPO, das FTEM Schweiz zur Sport– und Athletenentwicklung in der Schweiz. Diverse internationale Studien und Analysen zeigten, dass ein gemeinsames Grundgerüst mit einer gemeinsamen Sprache angebracht ist, um die Vorteile und Synergien der Ausrichtung aller Akteure (Athleten, Trainer, Coachs, Umfeld, Eltern, Sportschulen- und Gymnasien, Schiedsrichter, Funktionäre, Armee), die einen Beitrag zur Sportförderung leisten, sicherzustellen und zu nutzen. FTEM-Karate hilft der SKF, seinen Sektionen und Dojos, gezielt zu analysieren, welche Sportakteure wann auf ihrem Weg welche Unterstützung, welche Massnahmen und Inputs benötigen. Wie sie gezielt und nachhaltig wachsen können.

FTEM Schweiz soll als Modell helfen, innerhalb der SKF, im WKF- und traditionellen Karate, die Strukturen zu überprüfen, Stärken und Schwächen (SWOT-Analyse, SMART-Regel) zu definieren und geeignete Massnahmen abzuleiten.

Es sollen folgende drei Hauptziele erreicht werden: 1) Koordination und Systematik der Sportförderung verbessern, 2) Niveau im Leistungssport in der ganzen SKF fördern, 3) Menschen lebenslang im Karatedo halten.

Erstmals wurde im Editorial (Roland Zolliker) zu den Schweizermeisterschaften 2016 in Liestal über das Rahmenkonzept «FTEM-Schweiz» informiert und darauf hingewiesen, dass die SKF ein FTEM-Karate erarbeiten wird. Im Beitrag Karate reloaded, folgte ein erster Newsflash vom 27. Dezember 2016.

Dann folgten weitere sechs Berichterstattungen in den Newsflashs, so am 8. Februar 2017, Erlebnisreiche Fortbildung J+S Kindersport, am 31. März 2017, Ausser man tut es, am 26. November 2017 Bekennender Hotzianer, am 23. Dezember 2017 Rückblick 2017 – konkurrenzlos, einfach gut, am 29. Dezember 2017 Ausblick 2018plus – SKF erste Adresse und am 24. Januar 2018 Karate Wochenende in Thun mit J+S.

Zusätzlich wurde am 19. Mai 2017 eine eigene FTEM-Seite auf der Homepage unter Ausbildung aufgeschaltet mit der Strategie 2017-2020 und FTEM Schweiz Broschüre Athletenweg. 

Das Kick Off Meeting erfolgte am 27. Februar 2018, anlässlich eines Koordinationsmeetings, mit Swiss Olympic (David Egli/Leiter Sport, Michel Bonny/Verbandsmanager), in Ittigen. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Erik Golowin den Lead von Roland Zolliker.

Als Projektleiter FTEM konnte er so einem gut informierten Zentralvorstand, an der Sitzung vom 16. März 2018, das Rahmenkonzept zur Sport- und Athletenentwicklung in der Schweiz vertieft näherbringen. Am 3. Mai 2018 erfolgte ein vereinbartes Schreiben an die Sektionspräsidenten Hakki Güldür/SKU, Stephan Läuchli/SKR, Thomas Risch/SWKO, Dr. Patrizia Birchler Emery/SKC-R, Giuseppe Puglisi/SKA und Peter Glarner/SSK mit der Erläuterung der drei FTEM-Hauptziele und einer sich daraus erfolgenden Umfrage. Die Sektionspräsidenten waren gebeten die untenstehenden Erläuterungen durchzulesen, allenfalls mithilfe des Strategiepapiers 2017-2020 zu vertiefen und anschliessend zu den einzelnen Punkten der Umfrage Stellung zu beziehen.

Umgesetzt wird das Projekt FTEM-Karate bis 2020. Dem Kern-Projektteam gehören Roland Zolliker, Thomas Hertig, Daniel Humbel, Peter Nydegger und Giuseppe Puglisi an. Immer mit einbezogenen Fachspezialisten aus den verschiedenen Kommissionen und Departementen. Am 22. Oktober 2018 findet der erste SKF-Workshop in Egerkingen (Begrüssung und Einleitung/Roland Zolliker, FTEM, der Athletenweg/Daniel Humbel,  FTEM und Breitensport/Thomas Hertig, Online-Poster FTEM-Karate/Erik Golowin, Gruppenarbeiten/Alle, Auswertung Umfrage Sektionen/Erik Golowin, Leistungssport, Sektionen, Ausbildung/Alle) statt.

Zentrales Anliegen ist es, allen Sportakteuren dabei zu helfen, sich zu transformieren. Durchbrüche zu schaffen, den Mut nicht zu verlieren, persönlich zu wachsen, dem Karatedo, nur sich selbst und/oder in einer SKF-, Sektions-, Stil- oder Dojo-Funktion, aktiv nachhaltig erhalten zu bleiben. Die Work-Life-Balance zu erhalten, der Überforderung entgegen zu wirken, die Lebenskomplexität auf ein vertretbares Mass zu minimieren. Denen, die gerade vor einem tiefen Umbruch in ihrem Leben stehen, zur Seite sein. Herauszufinden, welche Lebensweise unter den neuen Umständen angebracht ist und welche natürlichen Stolpersteine daliegen