1. Ei=
nberufung=20
und Leitung der Delegiertenversammlung
2. Ei=
nberufung=20
und Leitung des Zentralvorstands
3. Ei=
nberufung=20
und Leitung Departementssitzungen
4. Be=
stellen=20
von Ausschue;ssen und Kommissionen zur Vorbereitung und Erledigung dri=
ngender=20
Geschaefte
5. Er=
arbeitung=20
der Richtlinien fue;r die Verbandsplanung
6. Ko=
ordination=20
und ue;berwachung der Departementsaktivitaeten
7. Du=
rchsetzung=20
der Statuten, Reglemente und Stellenbeschreibungen
7. Foe
rderung=20
und Unterstue;tzung der Departementleiter
8. Vo=
rschlagsrecht=20
in allen personellen und sachlichen Angelegenheiten
Der Z=
entralpraesident=20
vertritt den Verband und den Zentralvorstand gegen Aussen.
Die Auszeichnung verdienter Persoenlichkeiten gehoert zu den Au=
fgaben=20
des Zentralpraesidenten. Hinter der Ehrung steht der Wunsch, verdient=
en=20
Karateka und Foerderern des Karate Anerkennung und Dank sichtbar zum =
Ausdruck=20
zu bringen. Die Swiss Karate Federation kennt folgende Ehrenkategorien:=
h1>
Ehrenpraesidenten
Ehrenmitglieder
Ehrenauszeichnung in Gold, Silber und Bronze
Ehrenauszeichnung Schiedsrichter
Ehrenplaketten
Da=
ntraeger
Die Dan-Traeger sind die technischen Experten der Swiss Karate Federa=
tion=20
und ihrer Stilrichtungen. Zurzeit sind die beiden Karate-Pioniere Hiroshi=
Nakajima=20
und Koichi Sugimura mit dem 7. Dan an der Spitze der Dan-Hierarchie. Das =
Graduierungssystem=20
wurde 1926 von Gichin Funakoshi in den Schulen des Karate eingefue;hrt=
.
LinksAuszug =
aus unserer=20
Linkliste:
Partner
Budo=
-Sport=20
AG Bern
Offizieller Ausrue;ster des SKV und der Nationalmanschaft SKV
Conc=
ordia
Krav Maga
Self Protect Association
Historik=
SKV
Die Anfaenge des Karate und seine Wegbereiter in der Schweiz bis heut=
e
Die SKF (damals unter dem Namen Schweizerischer Karate-Verband SKV) wur=
de=20
am 29. August 1970 gegrue;ndet. Seine Wurzeln reichen jedoch bis in di=
e 50iger=20
Jahre zurue;ck. Als Begrue;nder kann Bernard Cherix, geboren am 6. =
Juli=20
1927, bezeichnet werden. Cherix machte - auf Einladung des franzoesis=
chen=20
Karatepioniers Henry Plee (welcher 1948 mit dem Karatetraining begann) - =
am=20
5. Maerz 1957 die Bekanntschaft des japanischen Shotokan Meister Tets=
uji=20
Murakami (31.3.1927 - 24.1.1987) in Paris. Nach diesem Treffen eroeff=
nete=20
er das erste schweizerische Karate-Dojo, das Institut des Sports de Comba=
t,=20
den heutigen Karate-Klub de Sion.
Wochenende fue;r Wochenende reiste Cherix nach Paris um unter Meiste=
r Murakami=20
zu lernen. Am 10. September 1958 erlangte er den 1. Dan. Von 1959-1965 le=
itete=20
Murakami jedes Jahr einen Lehrgang in der Schweiz. Vom 17. - 22. Oktober =
1966=20
trainierte Cherix erstmals, in Paris, unter Meister Tsutomo Oshima (dem h=
eutigen=20
direkten Vertreter des Lehre Funakoshis).
Oshima besuchte die Schweiz erstmals vom 22. Juli bis 2. August 1968. B=
is=20
1973 unterrichtete er - mit Ausnahme des Sommers 1970 - wo Dominique Vale=
ra=20
die Leitung innehatte - die Schweizer Karateka.
Die Anstrengungen von Bernard Cherix zur Eigenstaendigkeit des Kara=
te=20
trugen bald Frue;chte. Am 22. September 1963 wurde das Karate als Sekt=
ion=20
des Schweiz. Judoverbandes aufgenommen. Am 1. Januar 1970 akzeptierte der=
Schweiz.=20
Judo- und Budoverband (gegrue;ndet am 19. November 1966) die Grue;n=
dung=20
der SKF und damit die Eigenstaendigkeit des Karate. Am 29. August 197=
0 wurde=20
die SKF offiziell in Sitten gegrue;ndet.
Nachdem sich anfangs der 70iger Jahre weitere Stilrichtungen und damit =
nationale=20
Verbaende etablierten, schlossen sich am 7. September 1974 die drei V=
erbaende=20
Swiss Karatedo Renmei (gegrue;ndet 1969), Schweiz. Karate-Union (gegr
uendet=20
1972) und der SKV zu einem Einheitsverband - unter dem Namen Schweiz. Kar=
ate-Verband=20
- zusammen.
Infolge Differenzen trat die SKR 1977 aus der SKF aus und wurde wieder =
ein=20
eigenstaendiger Verband. Die Vorstaende der beiden Verbaende =
SKV=20
und SKR behielten jedoch Kontakt und, mittels einer Gesamt-Kommission, ko=
nnten=20
neue - fue;r alle Seiten akzeptierbare Strukturen - ausgearbeitet werd=
en.
Als Resultat dieser Verhandlungen wurde dann am 16. Juni 1979 in Fribou=
rg=20
- zusammen mit der Schweiz. Karate-Do Organisation (SKO) - der heutige Da=
chverband=20
gegrue;ndet. Zum 1. Zentralpraesidenten wurde Hans-Peter Wechsler,=
zum=20
1. Vize-Praesidenten Claude Ravonel, zum 2. Vize-Praesidenten Rol=
and=20
Zolliker, zum Praesidenten der Technischen Kommission Daniel Grabenst=
aetter,=20
gewaehlt.
Am 15. November 1986 wurde die SKF als 75. Sportverband in den Schweiz.=
Landesverband=20
fue;r Sport (SLS) aufgenommen.
Am 25. Juni 1995 stimmte die Eidg. Sportkommission (beratendes Organ de=
s Bundesrates)=20
dem Antrag der ESSM zur Aufnahme des Karate als Jugend+Sportfach zu. Die =
SKF=20
wurde zum Traegerverband fue;r J+S und laeutete mit der Zusamm=
enarbeit=20
mit allen aussenstehenden Verbaenden (Ausnahme: Voll-Kontakt-Organisa=
tionen)=20
eine neue Phase der nationalen Zusammenarbeit ein. 1998 fanden in Magglin=
gen=20
die ersten eidg. Einfue;hrungskurse fue;r Experten statt.
Zurue;ckblickend kann die Historik der SKF in sieben Etappen eingete=
ilt=20
werden:
Vor 1953: Ursprue;nge
1957-1962: Erste Anfaenge
1963-1969: Sektion des Schweiz. Judoverbandes
1970-1973: SKF, ohne Dojo aus den nachmaligen Verbaenden SKR, SKU (SK=
K)=20
und SKO
1974-1977: 1. Dachverband: zusaetzlich mit den vormaligen Verbaen=
den=20
SKR und SKU
1977: Austritt SKR, Weggang der Dojo aus den nachmaligen Verbaenden S=
uisse=20
Shotokan, SKIS und Fudokan
1978: SKF bestehend aus Mitgliedern ohne SKR aber mit SKK
1979-heute: 2. Dachverband bestehend aus Sektionen mit eigenen Verbandsst=
atuten
Chronologie des Karate in der Schweiz und ue;ber ihre Grenzen hinaus. =
16./17. Jh.
In Okinawa entstehen die drei fue;hrenden Schulen Shuri-te, Naha-te un=
d Tomari-te.=20
Die Stile aus Shuri und Tomari bezeichnet man als Shorin-ryu. Das Karate =
aus=20
der Stadt Naha nennt man Shorei-ryu oder Naha-te.
1869
In Okinawa wird im Bezirk Yamakawa-cho Gichin Funakoshi geboren.
1888
In Naha (Okinawa) wird Chojun Miyagi, der Begrue;nder des Goju-ryu, ge=
boren.=20
1889
In Okinawa wird Kenwa Mabuni, der Begrue;nder des Shito-ryu, geboren. =
1892
In der Praefektur Ibaragi, Japan, wird Hironori Otsuka, der Begrue=
;nder=20
des Wado-ryu geboren.
1921
Das japanische Kultusministerium richtet eine Einladung an das Okinawa Sh=
obukai=20
(Vereinigung der Kampfkue;nste) das okinawanische Karate anlaessli=
ch=20
einer Kampfkunstdemonstration in Tokyo vorzustellen.
1922
Gichin Funakoshi (53jaehrig) demonstriert das Okinawa-Karate in Tokyo=
. Nach=20
langen Beratungen der okinawanischen Meister faellt die Wahl auf ihn.=
Ausschlaggend=20
ist sein herausragender Charakter sowie die Tatsache, dass er die Kampfku=
nst=20
auf hohen Niveau meistert. Ausserdem ist er ein Meister der Dichtkunst, d=
er=20
Kalligraphie und in der japanischen Sprache ebenso bewandert wie in der o=
kinawanischen=20
Kultur.
1949
In Japan wird von Masatoshi Nakayama, Hidetaka Nishiyama und Isao Obata, =
die=20
Japan Karate Association (JKA) gegrue;ndet.
1954
In Japan grue;ndet Takeshi Sasaki (*1926), ein Schue;ler Gichin Fun=
akoshi,=20
den Stil Chidokai. In Paris grue;ndet Henry Plee die Franzoesische=
Akademie=20
fue;r asiatische Kampfkue;nste und unterrichtet Karate.
1955
Masutatsu Oyama eroeffnet in Tokyo ein Dojo und beginnt den von ihm e=
ntwickelten=20
Kyokushinkai-Stil zu unterrichten.
Masatoshi Nakayama ue;bernimmt die Leitung der JKA. Hidetaka Nishiya=
ma=20
geht in die USA.
1957
Bernard Cherix trifft Tetsuij Murakami in Paris, der ein Jahr als Vertrag=
slehrer=20
an der Schule von Henry Plee unterrichtet.
Bernard Cherix grue;ndet das erste Karate-Dojo der Schweiz (Institut=
des=20
Sports de Combat) in Sitten, den spaeteren Karate Club de Sion. Bis 1=
977=20
investiert er jedes Jahr bis 30 Wochenende in die Weiterentwicklung des K=
arate=20
in der Schweiz.
1958
Bernard Cherix besteht (10.9.) als erster Schweizer (Prue;fer: Tetsuji=
Murakami)=20
eine Karate-Danprue;fung (1. Dan).
1959
Tetsuji Murakami unterrichtet (Genf) zum ersten Mal in der Schweiz.
Bernard Cherix wird Mitglied der TK des Schweiz. Judo-Verbandes als Kar=
ate-Verantwortlicher.
In Emmenbrue;cke findet das Judo-Sommerlagers statt, welches jae=
hrlich=20
von Dr. Hanho Rhi, 7. Dan, geleitet wird. Nach dem Judotraining vermittel=
t der=20
Assistent von Dr. Rhi, Mitsuhiro Kondo (Genf) einer kleinen Gruppe Intere=
ssierter=20
die Basistechniken des Karate. An diesem Training nimmt auch Otto Zimmerl=
i (2.=20
Dan Judo) teil.
1960
Anlaesslich eines Judo-Kurses im SLL-Kurszentrum in Mue;rren - unt=
er=20
der Leitung von M. Ikeda, 6. Dan - unterrichtet Mitsuhiro Kondo wiederum =
einige=20
Judoka - darunter der Winterthurer Bruno Dammert - in Karatetechniken. =
h1>
1961
Tetsuji Murakami und Bernard Cherix leiten im Dojo des Shung Do Kwan, Gen=
f,=20
den ersten Kurs unter dem Patronat des Schweiz. Judoverbandes.
1962
Bruno Dammert kann in der Fachzeitung SPORT erstmals eine Karatereportage=
platzieren.
Es erfolgen die ersten Kontakte von Bruno Dammert zu Bernard Cherix sow=
ie=20
Jue;rgen Seydel (Bad-Homburg/ Deutschland), der das erste Karate-Lehrb=
uch=20
in deutscher Sprache herausgegeben hatte.
1963
Zur Zeit gibt es zehn Karate-Klubs oder Gruppen in der Schweiz.
Das Karate (Praesident und TK-Chef: Bernard Cherix) wird (22.9.) in=
den=20
Schweiz. Judoverband aufgenommen.
In Paris findet (Vorsitz Jacques Delcourt) die 1. Europaeische Sitz=
ung=20
zur Grue;ndung eines europaeischen Verbandes statt. Die Schweiz wi=
rd=20
durch Bernard Cherix vertreten.
1964
Vom Schweiz. Judoverband sind folgende Schwarzgurte anerkannt: Bernard Ch=
erix,=20
2. Dan, Sion; als 1. Dan: J.C. Baechtold, Lausanne, Bruno Dammert, Winter=
thur=20
sowie J.C. Merillot, A. de Riedmatten, Jean Valterio alle Sitten. B=
runo=20
Dammert ist damit der erste Dan-Traeger in der Deutschschweiz.
In Paris findet die 2. Europaeische Sitzung statt. Der Franzose Jac=
ques=20
Delcourt wird zum Praesidenten der ";Europaeischen Kommission=
";,=20
Bernard Cherix zu einem der drei Vize-Praesidenten ernannt.
1965
Ddie Karate-Szene Schweiz umfasst ca. 12 Klubs mit 300 aktiven Karateka, =
davon=20
5 Dan-Traeger.
In Paris findet die 3. Europaeische Sitzung statt. Nach Genehmigung=
der=20
ausgearbeiteten Statuten kann die Europaeische Karate-Union (EKU) aus=
der=20
Taufe gehoben werden. Jacques Delcourt wird zum Praesidenten, Bernard=
Cherix,=20
zum 2. Vize-Praesidenten gewaehlt.
1966
1. Elite-EM, Paris: Bernard Cherix (Nationalcoach). Teilnahme der Nationa=
lteams=20
von Deutschland, Schweiz, Grossbritannien, Italien und Frankreich. Jede N=
ation=20
kann ein Kumite-Team (5 +1) und vier Einzel-Kumitekaempfer (keine Gew=
ichtsklassen)=20
stellen. Die Schweiz wird Vize-Europameister (Jean-Marc Salamolard, Jean-=
Claude=20
Marc;villot, Jean-Michel Gattlen, Jean Valterio [alle Sitten],=
Jean=20
Monney und Didier Schoening [Genf]. Sie schlaegt im Halbfinale It=
alien=20
und unterliegt im Endkampf Frankreich.
Die Karate-Sektion des Schweiz. Judo-Verbandes (SJV) fue;hrt in Sitt=
en=20
ihre GV durch. Der Sektionsbeitrag Karate an den SJV betraegt pro Kar=
ateka=20
Fr. 5.--. Ab 4. Kyu (Orangegurt) ist ein Ausweis obligatorisch, ab 3. Kyu=
(Grue;ngurt)=20
eine Lizenzmarke.
1967
2. Elite-EM London: Henri Jordan ( KC Genf) gewinnt Bronze im Einzel-Kumi=
te.
Erstmals (Initiator: Bruno Dammert) wird im Schweizer Fernsehen und in =
der=20
Schweizerischen Filmwochenschau eine Reportage ue;ber Karate gesendet.=
Annemarie Pfeiffer besteht (Prue;fer: Hirokazu Kanazawa) als erste F=
rau=20
die Prue;fung zum 1. Dan JKA.
1968
3. Elite-EM Paris: Gerhard Grossetête (KC Genf) gewinnt Bronz=
e im=20
Einzel-Kumite.
Tsutomo Oshima besucht erstmals die Schweiz und leitet den Nationallehr=
gang=20
in Sitten. Bis 1973 leitet er die Nationallehrgaenge, welche meist in=
Sitten,=20
aber auch in Basel und Magglingen, stattfinden.
In den USA und Mexiko wird eine Serie von vier Karate-Welt-Turnieren au=
sgetragen.
Im Budokan Lausanne findet der erste Coupe Suisse statt.
1969
In Sitten findet ein Meeting (Thema: Grue;ndung eines Schweiz. Karatev=
erbandes)=20
der Delegierten der Karate-Sektion des SJV statt.
Die der Karate-Sektion des SJV angeschlossenen Karate-Dojo Baden, Winte=
rthur,=20
Zue;rich, Lausanne, Sitten und Genf treten aus dem Judoverband aus. Da=
mit=20
verliert die Sektion Karate die Mitgliedschaft im Schweiz. Landesverband =
fue;r=20
Leibesue;bungen (SLL) und damit auch die Moeglichkeit zur Unterst
uetzung=20
aus Sport-Toto-Geldern.
1970
Die SKF wird Grue;ndungsmitglied der World Union of Karate-Do Organiza=
tion=20
(WUKO).
Die 1. SM findet in Prilly statt. Organisator ist der Judo-Budokan-Club=
de=20
Lausanne. Die ersten Schweizermeistertitel gewinnen der KC Genf im Team-K=
umite=20
und Henri Jordan (KC Genf) im Einzel In der separat ausgetragenen Aus- l
aendermeisterschaft=20
gewinnt der Genfer Jacky Gerbet.
Die SKF wird (29.8.) von den Dojo KC Genf, Shung-do-Kwan Genf, Judo-Bud=
okan=20
Lausanne, KC Baden, Karate- und Budoclub Winterthur, KC Zue;rich, Kara=
te-Kwai=20
Bern, KC Italiano Zurigo, KC de Monthey, Institut des Sports de Combat (S=
ion),=20
KC Biel, Karateschule Kioto (assoziert) und Benveniste (Genf) offiziell i=
n Sitten=20
gegrue;ndet.
Vorstand: Paul J. Signer (Praesident [- 1972], Lausanne, Jean Monne=
y (Vize-Praesident,=20
Genf), Claude Ravonel (Sekretaer, Genf), Rene; Bourquin (Kassie=
r,=20
Zue;rich). Technische Kommission: Henri Jordan (Praesident, Genf),=
Bernard=20
Cherix (Sitten), R. Schue;pfer (Zue;rich) und Bruno Dammert (Winter=
thur).=20
Fue;r seine grossen Verdienste im Schweizer Karate wird Bernard Cher=
ix=20
zum Ehrenpraesidenten der 1. SKF ernannt.
1971
Die SKF zaehlt 16 Klubs mit ca. 250 lizenzierten Karateka.
1972
Norbert Parisod wird zum zweiten Praesidenten (-1976) des 1. SKF gewae
hlt.=20
1973
Die SKF weist einen Lizenzenbestand von 596 in 20 Klubs aus. Da als offiz=
ielle=20
Mitglieder nur diejenigen zaehlen, welche einen farbigen Gue;rtel =
tragen,=20
due;rfte sich die Anzahl der Karateka um einiges hoeher bewegen. <=
/h1>
8. Elite-EM Valencia: das Kumite-Team (Henri Jordan, René Bosch,=
Claude=20
Ravonel [alle Genf], Jacques Bonvin und Jean-Claude Knupfer [Sitten] gewi=
nnt=20
Silber hinter Schottland.
1974
9. Elite-EM London: Jacques Bonvin (KC Wallis) - 68 kg, Jean-Claude Knupf=
er=20
(KC Wallis) + 68 kg und das Kumite-Team gewinnen Bronze.
1. Junioren-EM Mannheim: Davor Komplita (KC Genf) gewinnt Bronze - 68kg=
.
Claude Ravonel wird von den Schweizer Sport-Journalisten zum Sportler d=
es=20
Jahres gewaehlt.
Am Morgen (7.9.) beschliesst die ";alte"; SKF mit 66:0 Stimmen =
einstimmig=20
die Aufloesung. Am Nachmittag grue;nden die Verbaende SKF, SKU=
(spaeter=20
Swiss Kyokushinkai) und SKR (mit 37:0 Stimmen) den 1. Dachverband SKF. An=
wesend=20
sind die Vertreter von 22 SKF-Klubs, 7 Klubs der SKU und 8 Klubs der SKR.=
Zum=20
ersten Praesidenten wird Norbert Parisod, zu Vize-Praesidenten Ha=
ns-Peter=20
Wechsler (1), Jack Meier (2) und Henri Jordan (3) gewaehlt. Jacques B=
onvin=20
wird Praesident der TK/Prue;fungskommission (-1977). Jede Sektion =
behaelt=20
ihre eigene TK.
Die 1. SM des 1. Dachverbandes findet in Lausanne statt. Im Einzel-Kumi=
te=20
siegt Jacques Bonvin (Wallis), im Team-Kumite der KC Wallis (Bonvin, Knup=
fer,=20
Koopmann, Fornage und Theler).
In Koblenz wird der 1. Fujimura-Cup ausgetragen.
1975
Die AGFIS (Association Générale des Fédératio=
ns=20
internationales des sports) anerkennt die WUKO als offiziellen Fachverban=
d fue;r=20
Karate.
10. Elite-EM Ostende: das Kumite-Team (René Bosch, Andréa=
s Koopmann,=20
Claude Ravonel [alle Genf], Jacques Bonvin, Raphael Knupfer und Jean-Clau=
de=20
Knupfer [alle Wallis]) wird nach Siegen ue;ber Italien, Schweden, Belg=
ien,=20
und Schottland Vize-Europameister hinter Frankreich (2:3 Niederlage).
2. Junioren-EM Rom: Davor Komplita (Genf) wird Vize-Europameister - 68 =
kg,=20
Jacques Voirol (Genf) gewinnt Bronze - 68 kg.
Claude Ravonell erhaelt in Paris (25.5.) den Fairplay-Preis der UNE=
SCO.=20
1976
Bernard Cherix tritt als Vize-Praesident der EKU zurue;ck.
In Basel findet die Kata-SM des 1. Dachverbandes statt. Die SM wird in =
getrennten=20
Stilschweizermeisterschaften (Shotokan, Kyokushinkai, Goju-ryu und JKA-Sh=
otokan)=20
ausgetragen. Schweizermeister werden: Shotokan: Chaibi (Budokan Lausanne)=
, Shotokan=20
JKA: Widmer (Karatekai Zue;rich), Goju-ryu: Zgraggen (Shobukan Zue;=
rich).=20
In Zue;rich werden die ersten Junioren-SM ausgetragen.
In Zue;rich erscheint die schweizerische Karate-Do Zeitschrift.
1978
An den SM in Lausanne wird das Kumite erstmals in Gewichtsklassen (Leicht=
, Mittel,=20
Schwer sowie Open) durchgefue;hrt. Erste Schweizermeister werden: Ren&=
eacute;=20
Boesch (Leicht), Gérald Sauthier (Mittel), David Maggio (Schwe=
r).=20
Die Open-Kategorie gewinnt Steve Lunt.
In Genf werden die 13. Elite-EM (Organisator: Henri Jordan) ausgetragen=
.
Ceno Marxer gewinnt an der 1. Kyokushinkai-EM Bronze.
1979
Henri Jordan wird am Kongress der EKU zum 2. Vize-Praesidenten gew&au=
ml;hlt.=20
6. Junioren-EM Rom: David Maggio (Genf) wird Vize-Europameister -75 kg,=
Gilbert=20
Mottet (Wallis) - 70 kg und das Kumite-Team gewinnen Bronze.
In Fribourg (16.6.) wird der 2. Dachverband (106 Dojo) gegrue;ndet. =
Als=20
Grue;ndungsdelegierte nehmen teil:
S.K. UEK: Michel Allegrini, Alain Duport, Claude Ravonel, Gabriel Walte=
r
SKR: Peter Buhofer, Daniel Grabenstaetter, Tommaso Mini, Jue;rgen Stut=
terich
SKK: Walter Sinner, Peter Von Rotz, Herbert Wechsler, Walter Wolf
SKO: Kurt Iseli, Mitsuhiro Kondo, Gerhard Tscherter, Roland Zolliker
Zum Zentralpraesidenten wird Hans-Peter Wechsler (- 1985), zu Vize-=
Praesidenten=20
Claude Ravonel (1, -1981) und Roland Zolliker (2, - 1985), gewaehlt. =
Daniel=20
Grabenstaetter wird Praesident der TK (- 1984).
Prof. Dr. iur. Dr. phil. Hans Giger (- 1990) wird zum Praesidenten =
des=20
Verbandgerichts, Dr. iur. Hermann Eigenbrodt (-1990) zum Praesidenten=
der=20
Rekursinstanz, Me Joseph Pitteloud (-1990) zum Praesidenten der Kassa=
tionskammer=20
ernannt.
Ende 1979 verfue;gt die SKF ue;ber 22 Schiedsrichter (Internation=
al;=20
4; National-A: 5; National-B: 13).
1980
7. Junioren-EM Paris: Bronze gewinnen Gilbert Mottet (Wallis) im Mittelge=
wicht=20
und das Kumite-Team.
1981
16. Elite-EM Venedig: Bronze gewinnen Georges Faulon (KC Genf) -65 kg und=
das=20
Team-Kata der Herren (Vicente Bosch [Zug], Bertrand Freymond [Soleil Roug=
e Lausanne],=20
Erich Marti [Shotokan Zue;rich]).
8. Junioren-EM Amsterdam: Javier Gomez (Kiaido Langenthal) wird Europam=
eister=20
- 70 kg. David Maggio (KC Genf) gewinnt Bronze + 75 kg.
Die erste Ausgabe des SKF-Bulletins (-1985/15 Ausgaben) erscheint. In d=
er=20
Swiss Budo Revue (-1988/42 Ausgaben) erhaelt der SKV einen Exklusivpl=
atz.=20
1982
Die SKF zaehlt 158 Dojo.
Einheitlicher Ausweis sowie Dan-Diplome (Register) fue;r alle Sektio=
nen=20
und Stilrichtungen.
Kyokushinkai-EM London: Ceno Marxer wird Europameister -85 kg. Bronze g=
ewinnen=20
Gabriel Marxer + 85 kg und Hugo Forster -85 kg.
Henri Jordan wird am EKU-Kongress in Goeteborg fue;r eine weiter=
e Amtsperiode=20
als 2. Vize-Praesident bestaetigt.
17. Elite-EM Goeteborg: Juan Marquez (Kiaido Langenthal) wird Europ=
ameister=20
- 60 kg. Bronzemedaillen erringen die Kata-Teams (Herren: Vicente Bosch [=
Zug],=20
Bertrand Freymond [Soleil Rouge Lausanne] Erich Marti [Shotokan Zue;ri=
ch],=20
Damen: Bellinda Sigillo [Karate-Do Biel], Antonella Arietta [Karate-do Ne=
uchatel],=20
Ruth Lehnherr [Modern Karate Center Zue;rich]) und Erich Marti - 80 kg=
.
6. Elite-WM (46 Nationen, 850 Kaempfer) Taipei: Javier Gomez (Kiaid=
o Langenthal)=20
wird Weltmeister - 75 kg. Henri Jordan (Referee) und Hiroshi Nakajima (Ju=
ge=20
Kata) bestehen die Shiedsrichterprue;fungen. Philippe Panchard wird WU=
KO-Auditor=20
(-1986).
Hans-Peter Wechsler wird zum Ehrenpraesidenten ernannt.
1983
18. Elite-EM Madrid: Javier Gomez (Kiaido Langenthal) gewinnt Bronze - 75=
kg.=20
1. Damen-Elite-EM Brussel : Daniela Galilei (Shukokai Zue;rich) gewi=
nnt=20
Bronze - 60 kg.
10. Junioren-EM Brussel: Ronald Horisberger (Kiaido Langenthal) wird Vi=
ze-Europameister=20
- 60 kg.
Andy Hug gewinnt den Kyokushinkai-Europacup im Mittelgewicht in Budapes=
t.
Henri Jordan (-1987) wird TK-Praesident, Erich Marti (- 1988) Natio=
nalcoach.=20
1984
7. Elite-WM (49 Nationen, 930 Kaempfer) Maastrich: Javier Gomez (Kiai=
do=20
Langenthal) wird Vize-Weltmeister - 75 kg.
1. Weltcup WUKO/IAKF Budapest: Dominique Sigillo (Karate-Do Biel) gewin=
nt=20
Silber - 60 kg , Maurice Negro (KC Genf) Bronze - 70kg.
Andy Hug wird Weltcupsieger im Kyokushinkai.
19. Elite-EM Paris: Gérald Sauthier (KC Wallis) gewinnt Silber -=
75=20
kg.
2. Damen-EM: Daniela Galilei (Shukokai Zue;rich) gewinnt Bronze - 60=
kg.
11. Junioren-EM Rom: Olivier Knupfer (KC Wallis) wird Vize-Europameiste=
r -=20
65 kg. Bronze gewinnen Claude Chiachiari - 70 kg (KC Genf) und Daniel Ruc=
h (Soleil=20
Rouge Lausanne) + 75 kg.
1985
Anlaesslich seiner 90. Session vom 2.6. in Ost-Berlin anerkennt das I=
nternationale=20
Olympische Komitee die WUKO als offiziellen Fachverband fue;r Karate. =
Andy Hug wird in Budapest Schwergewichts-Europameister im Kyokushinkai.=
Bronze=20
gewinnen Heinz Muntwiler im Mittel- und Gabriel Marxer im Schwergewicht.<=
/h1>
20. Elite-EM Oslo: Maurice Negro (KC Genf) wird Vize-Europameister - 70=
kg.=20
12. Junioren-EM Madrid: Dominique Sigillo (Karate-Do Biel) wird Europam=
eister=20
- 60 kg. Olivier Knupfer (KC Wallis) gewinnt Bronze - 70 kg.
Roland Zolliker absolviert als erster SKF-Trainer die NKES-A-Traineraus=
bildung,=20
welche unter der Leitung von Dr. Arturo Hotz und Heidi Schlapbach steht.<=
/h1>
Philippe Panchard (- 1987) wird einstimmig zum 2. Zentralpraesident=
en=20
des 2. Dachverbandes gewaehlt.
Roland Zolliker ue;bernimmt die Ausbildungskommission (Trainer- und =
Funktionaersausbildung).
In Bern finden die ersten Kata-SM des 2. Dachverbandes fue;r alle St=
ile=20
statt. Im Gegensatz zur Kata-SM von 1976 gibt es keine Stil-Titel. Erste =
Schweizermeister=20
werden: Damen-Senior (Piacun Alexandra/Karate-Do Fudokan Bern), Damen-Jun=
ior=20
(Petra Sidler/Karateschule Sursee), Herren-Senior (Daniel Brunner/Sportce=
nter=20
Due;rnten) Herren-Junior (Frank Facchinelli/Karate-Do Chidokai Genf), =
Team-Senioren=20
(Sportcenter Due;rnten), Team-Junioren (KC Genf).
An den SM der Junioren in Genf wird erstmals Damen-Kumite (Elite) ausgetr=
agen.=20
Erste Schweizermeisterin wird Daniela Galilei.
1986
Die SKF wird (15.11.) - im dritten Anlauf - als 75. Sportverband (mit 209=
Ja=20
gegen 10 Nein-Stimmen) in den Schweizerischen Landesverband fue;r Spor=
t (SLS)=20
aufgenommen.
8. Elite-WM (48 Nationen, 890 Kaempfer) Sidney: Maurice Negro (KC G=
enf)=20
gewinnt Bronze - 70kg.
13. Junioren-EM Sitten: Olivier Knupfer (KC Wallis) wird Vize-Europamei=
ster=20
- 70 kg.
Henri Jordan wird fue;r weitere 4 Jahre zum 2. Vizepraesidenten =
der=20
EKU gewaehlt.
Hiroshi Nakajima und Koichi Sugimura ue;bernehmen (- 1994) die Leitu=
ng=20
der Nationalen Schiedsrichterkommission (NSK).
1987
Kyokushinkai-WM Tokio: Andy Hug besteigt als erster Nicht-Japaner das Med=
aillenpodest=20
und wird Vize-Weltmeister.
Das Verbandsgericht betraut Daniel Grabenstaetter (- 1988) in seiner Ei=
genschaft=20
als zur Zeit einziger Vizepraesident des Verbandes mit den Aufgaben d=
es=20
Zentralpraesidenten.
Tommaso Mini wird TK-Chef.
Im bernischen Goldiwil starten (Lehrgangsleitung: Dr. Arturo Hotz) sech=
zehn=20
Trainer in den ersten nationalen Trainerlehrgang. Erstmals findet auf Stu=
fe=20
SKV eine Ausbildung statt, welche als zentrales Thema die Bereiche Traini=
ngs-=20
und Bewegungslehre umfasst. Teilnehmer sind Trainer aus allen Stilrichtun=
gen=20
und Sektionen.
1988
23. Elite-EM Genua: Tommaso Mini besteht die Prue;fung zum Kata- und K=
umite=20
Judge.
Erich Marti besteht als erster Schweizer Karatetrainer die anspruchsvol=
le=20
Ausbildung zum Diplomtrainer I des Nationalen Komitee fue;r Elite-Spor=
t (NKES).=20
Seine Diplomarbeit ist ein Video mit dem Titel ";Karate - Von der Kri=
egskunst=20
zum Wettkampfsport";.
Die SKF erhaelt erstmals Subventionen durch die Sport-Toto-Gesellsc=
haft.=20
Roland Zolliker wird zum 3. Zentralpraesidenten des 2. Dachverbande=
s gewaehlt.=20
Gondini A. Fravi (- 1992) wird 1. Vize-Praesident und Dept. Leiter =
Rechtswesen,=20
Karl Huber (1993) Dept. Leiter oeffentlichkeitsarbeit.
In Arbon wird der erste Planungstag durchgefue;hrt.
In der Stadthalle Sursee findet ein Super-Cup (Kyokushinkai-Karate und =
Nicht-Kontakt-Karate)=20
statt.
Roland Ammermue;ller (- 1989) wird Nationaltrainer Kumite Elite, Tho=
mas=20
Sutter (- 1992) Nationaltrainer Jugend/Junioren und Damen.
Die neuen Strukturen (Departemente, Ressorts) werden in Kraft gesetzt. =
Die=20
Verbandsgerichte werden durch eine Disziplinar- und eine Rekurskommission=
ersetzt.=20
1989
24. Elite-EM Titograd: Olivier Knupfer (KC Wallis) gewinnt Bronze - 70 kg=
.
3. World Games Karlsruhe: Djim Doula (KC Genf) gewinnt Silber - 75 kg. =
3. Weltcup Budapest: Djim Doula (KC Genf) gewinnt Silber im Ippon Shobu=
.
Kyokushinkai EM Budapest: Andy Hug wird Europameister im Schwergewicht.=
Die neue schweizerische Karate-Zeitschrift erscheint.
ue;ber 70 Trainer besuchen 1989 in vier Gruppen die Ausbildungskurse=
der=20
Stufen 1+2. Per 31.12. ergibt sich folgender Diplom-Trainer-Gesamtstand :=
a)=20
94 Trainer mit Diplom 1 (69 aus dt. Kurs/25 aus frz. Kurs), b) 26 Trainer=
mit=20
Diplom II.
1990
EM Damen Kyokushinkai, Liechtenstein: Carmen Erni gewinnt Bronze.
17. Junioren/Jugend-EM Hannover: Roger Thommen (Due;rnten) gewinnt B=
ronze=20
- 75 kg/Jugend.
25. Elite-EM, Wien: Djim Doula (KC Genf) wird Vize-Europameister - 75kg=
.
Henri Jordan wird in die Schiedsrichterkommission der WUKO gewaehlt=
.
Djim Doula, Andreas Hug und Olivier Knupfer erhalten vom SLS den NKES-A=
usweis=20
der Kat. 1.
Die DV setzt das neu ausgearbeitete Rechtspflegereglement in Kraft. Ein=
stimmig=20
wird die bisherige SWKO-Untersektion Chidokai als 5. Sektion aufgenommen.=
Christoph D. Studer (-1995) wird zum Praesidenten der Disziplinarko=
mmission,=20
Dr. Regine Kocher zur Praesidentin der Rekurskommission gewaehlt.=
Thomas Sutter besteht als zweiter Schweizer Karatetrainer die anspruchs=
volle=20
Ausbildung zum Diplomtrainer I des NKES. Seine Diplomarbeit traegt de=
n Titel=20
";Das Anforderungsprofil eines Junioren-Karateka";.
Marianne Furrer (2.4.) beginnt ihre Taetigkeit als Zentralsekret&au=
ml;rin.=20
1991
Kyokushinkai-EM Saragossa: Andy Hug wird Vize-Europameister im Schwergewi=
cht.=20
Marino Deflorin gewinnt Bronze im Leichtgewicht.
18. Jugend/Junioren-EM Glasgow: Nicolas Zermatten (KC Wallis) wird Vize=
-Europameister=20
Junioren - 70 kg.
26. Elite-EM, Hannover: Djim Doula (KC Genf) - 75 kg und Dominque Sigil=
lo=20
(Karate-Do Biel) - 60 kg werden Vize-Europameister. Tommaso Mini besteht =
als=20
Einziger von 20 Kandiaten die Prue;fung zum Kumite-Referee.
Djim Doula erhaelt vom SLS den NKES-Ausweis der Kat. 1 zugesprochen=
.
Die SKF erhaelt zum ersten Mal Subventionen von der Eidg. Sportkomm=
ission=20
(ESK).
Die Sektion SKK (kein Verzicht auf Vollkontakt unter 20 Jahren) tritt a=
us=20
der SKF aus.
1992
27. Elite-EM S'-Hertogenbosch: Dominique Sigillo (Karate-Do Biel) gewinnt=
Bronze=20
- 60 kg.
Djim Doula und Dominique Sigillo (neu) erhalten vom SLS den NKES-Auswei=
s der=20
Kat. 1.
Claudio Gereon (- 1993) wird Leiter Nationalmannschaften.
Die DV beschliesst eine Neuausrichtung des SKV-Karate, welches sich von=
jeder=20
Art von Kontakt-Karate distanziert.
1993
Die WUKO ihren Namen in World Karate Federation(WKF).
World Games Den Haag: Pierre Ammann (Karatekai Basel) gewinnt Bronze + =
75=20
kg.
28. Elite-EM Prag: Rudi Seiler besteht die Prue;fung zum Referee B. =
5. Damen-Weltcup St. Maxime: Elisabeth Walker (Taisho Luzern) gewinnt B=
ronze=20
im Kumite Open.
Dominique Sigillo erhaelt vom SLS den NKES-Ausweis der Kat. 1.
Mit 19'200 verkauften PRO-Sportmarken erreicht die SKF das vom SLS gest=
eckte=20
Ziel. Unter den 80 Sportverbaenden belegt der SKV den 11. Rang.
Der Zentralpraesident des SLS, René Burkhalter, besucht die =
SM=20
(Einsatz der neuen Matten) in Thun.
Karl Huber (-1996) wird 1. Vize-Praesident, Pierre Burquin Dept. Le=
iter=20
Rechtswesen.
Erstmals wird mit einem Sponsor (KWON Schweiz AG) ein Ausrue;sterver=
trag=20
abgeschlossen.
Tommy Morris (Chef der WKF-Schiedsrichterkommission) leitet erstmals eine=
n Lehrgang=20
in der Schweiz (Luzern).
Ende 1993 verfue;gt die SKF ue;ber 167 Diplom-Trainer.
1994
12. Elite-WM, Kota Kinabalu (61 Nationen, 684 Kaempfer): Tommaso Mini=
besteht=20
die Prue;fung zum Kumite Judge.
29. Elite-EM, Birmingham: das Herren-Kumite-Team (Pierre Ammann, Patric=
k Sprecher=20
[Karatekai Basel], Roger Gestach, Sandro Petrillo [Sursee], Dominique Sig=
illo=20
[Karate-Do Biel] gewinnt Bronze.
Dominique Sigillo erhaelt vom SLS erneut den NKES-Ausweis der Kat. =
1.=20
Tommaso Mini wird Praesident der Nationalen Schiedsrichterkommissio=
n (NSK),=20
Claude Sittinger Praesident der Dopingstraf-Kommission.
Marcel Reitmann (-1998) wird Dept.Leiter Sport, Christian Suter (-1999)=
Dept.=20
Leiter Finanzwesen.
Toni Romano wird Nationalcoach, Dr. med. Manoutch Nakhostin Verbandsarz=
t.=20
1995
30. Elite-EM, Helsinki: Reto Kern (Weinfelden) gewinnt Bronze + 80 kg. =
h1>
Die Eidg. Sportkommission (beratendes Organ des Bundesrates) behandelt =
am=20
30. Oktober das Thema ";Karate als Jugend+Sportfach"; und stimmt =
dem=20
Antrag der ESSM zur Aufnahme des Karate als ";J+S"; Fach zu. Nach=
der=20
Aufnahme in den SLS 1986 hat die SKF ihr zweites grosses Ziel erreicht: d=
ie=20
Anerkennung des Karate in Bund und Kantonen.
Karl Huber (- 1996) wird Praesident der Selektionskommission.
Dominique Sigillo wird National-Coach Kumite.
1996
31. Elite-EM, Paris: Sandro Petrillo (Sursee) wird Vize-Europameister im =
Open,=20
Reto Kern (Weinfelden) + 80 kg und Vincent Longagna (KC Genf) - 65 kg gew=
innen=20
Bronze. Rudi Seiler besteht die Prue;fung zum Kumite Referee.
13. WM, Sun City: Tommaso besteht die Prue;fung zum Referee, Rudi Se=
iler=20
zum Judge.
Reto Kern erhaelt vom SLS den NKES-Ausweis der Kat. 1.
Thomas Zehnder wird 1. Vize-Praesident.
RA lic. iur. Sven Akeret wird Praesident der Disziplinarkommission,=
Claude=20
Sittinger Praesident der Selektionskommission.
Karl Huber wird fue;r seine herausragenden Verdienste zum 2. Ehrenmi=
tglied=20
des 2. Dachverbandes SKV ernannt.
An den SM der Jugend/Junioren in Romanshorn kommen erstmals elektronisc=
he=20
Anzeigetafeln zum Einsatz.
1997
35. Kongress EKU: Roland Zolliker wird als Auditor (-2001) und Tommaso Mi=
ni=20
(-1999) in die erweiterte Schiedsrichterkommission gewaehlt. Zarko Ma=
rkovic=20
besteht die Prue;fung zum Referee B.
Reto Kern, Vincent Longagna und Sandro Petrillo erhalten vom SOV den Sp=
itzensport-Ausweis=20
der Kat. 1.
Durch die Fusion des Schweiz. Landesverbandes fue;r Sport (SLS) mit =
dem=20
Schweiz. Olympischen Comité (SOC) wird die SKF Mitglied des Schwei=
z.=20
Olympischen Verbandes (SOV).
Dominique Sigillo besteht als dritter SKV-Trainer die Prue;fung zum =
Diplomtrainer=20
I SOV.
Einfue;hrung eines nationalen Kader-Stue;tzpunktbetriebs.
Mit einer eigenen Web-Seite www.karate.ch startet der SKV in das Intern=
et-Zeitalter.=20
Am 24. Oktober wird die SKF von der Eidg. Sportschule Magglingen zum Tr=
aegerverband=20
fue;r Jugend+Sport bestimmt und ue;bernimmt damit die Verantwortung=
fue;r=20
alle Ausbildungslehrgaenge im J+S.
1998
33. Elite-EM, Belgrad: Patrick Baeriswyl, Piero Lue;thold und Jean Lun=
a bestehen=20
die Prue;fung zum Judge B Kumite. Die EKU aendert ihren Namen in E=
uropean=20
Karate Federation (EKF) und gibt sich ein neues Signet.
14. WM Rio de Janeiro: Rudi Seiler besteht Prue;fung zum Referee. =
h1>
Reto Kern erhaelt (zusammen mit Sandro Petrillo) vom SOV zum dritte=
n Mal=20
den Spitzensport-Ausweis der Kat. 1.
In Magglingen finden die beiden ersten eidg. Einfue;hrungskurse (Fac=
hleitung=20
Erik Golowin) fue;r Experten im neuen J+S-Fach Karate statt.
In der ersten Fachkommission J+S nehmen Erik Golowin (Fachleiter), Hans=
-Ulrich=20
Mutti (Faechergruppenchef ESSM) und Roland Zolliker (Delegierter) Ein=
sitz.=20
In Genf stirbt mit Henri Jordan einer der Pioniere und renommiertesten =
Karatelehrer=20
der Schweiz. Die SKF ehrt ihn anlaesslich einer Traueransprache an de=
n Schweizermeisterschaften=20
der Elite in Wettingen.
Viktor Geiger wird Dept. Leiter Finanzwesen.
1999
In Seoul beschliesst das IOC definitiv die Anerkennung der WKF als offizi=
ellen=20
Fachverband fue;r Karate.
Reto Kern erhaelt vom SOV zum 4mal nacheinander den Spitzensport-Au=
sweis=20
der Kat. 1.
In Magglingen finden die letzten eidg. Einfue;hrungskurse fue;r E=
xperten=20
und Leiter 1 statt.
Fue;r die beiden ersten RS-Spitzensportler-Lehrgaenge (Magglinge=
n)=20
qualifizieren sich die Kadermitglieder Frédéric Favre, Marc=
el=20
Kue;ng, Thomas Sigrist, Saman Chheu und Alassane N'Diaye qualifizieren=
.
Die SKF erhaelt die Anerkennung als offizieller Traegerverband =
fue;r=20
J+S. Diese Vereinbarung bedeutet, dass nur die SKF Leiterkurse der Kat. 1=
+2=20
sowie Fortbildungskurse durchfue;hren kann, welche von der ESSM offizi=
ell=20
anerkannt werden.
In Sumiswald wird das erste Initial-Meeting zur Erarbeitung eines Spitz=
ensportkonzeptes=20
durchgefue;hrt. Die Resultate werden am Planungstag praesentiert. =
Der 1. SKF NewsLetter erscheint. Er wird allen Funktionaeren und Do=
jo=20
zugestellt. Adressaten sind auch Bezugspersonen im SOV und in der ESSM. <=
/h1>
Erik Golowin praesentiert das Leiter- und Expertenhandbuch J+S.
In St. Gallen werden die ersten Schweizermeisterschaften in der Kat. 13=
-14=20
Jahre ausgetragen.
Ende 1999 besitzt die SKF 6 internationale, 15 National-A, 9 National-B=
, 5=20
National-C und 15 nationale Schiedsrichteranwaerter.
2000
Die SKF zaehlt 230 Dojo in vier Sektionen mit 11'000 lizenzen Mitglie=
dern.
Die SKF feiert am 26. Februar ihr 30igjaehriges Bestehen mit einer =
Gala-Veranstaltung=20
in der Stadthalle Sursee. Die Laudatio haelt René Burkhalter, =
Praesident=20
der Swiss Olympic Association.
Roland Zolliker wird zum Ehrenpraesidenten, Gondini A. Fravi, Hiroshi=
Nakajima,=20
Tommaso Mini, Claude Sittinger und Koichi Sugimura zu Ehrenmitglieder ern=
annt.=20
Ehrenauszeichnungen erhalten: Roland Zolliker (Gold), Olivier Knupfer, =
Vincent=20
Longagna, Toni Romano, Olivier Knupfer, Prof. Dr. Arturo Hotz und Elisabe=
th=20
Walker (Silber)sowie Erik Golowin (Bronze).
Am Weltkongress in Mue;nchen beschliesst die WKF die Einfue;hrung=
eines=20
offenen Kumitepunktesystems.
Der SKF zieht seine Kandidatur zur Ausrichtung der Elite-EM 2007 zur&uu=
ml;ck.
Thomas Hertig wird zum Verbandscoach J+S gewaehlt.
In Endingen wird ein Einfue;hrungskurs fue;r J+S Leiter durchgef&=
uuml;hrt.
Nach der WM in Mue;nchen tritt Dominique Sigillo als Nationalcoach (=
seit=20
1995) zurue;ck.
2001
Als 5.Sektion wird die Shotokan Karate Association Switzerland aufgenomme=
n.
Hans Mue;ller, Erik Golowin und Roland Zolliker erarbeiten das Konze=
pt=20
fue;r die Teilnahme an der Expo 0.2.
An einem runden Tisch besprechen die fue;hrenden Vertreter der SKF d=
ie=20
Auswirkungen des WKF Sport-Karate auf das traditionelle Verstaendnis =
des=20
Karatedo. Unter dem Primat „ein Verband – zwei Wege“ fi=
nden=20
inskue;nftig
zwei Kumite-Meisterschaften (Ippon Shobu und Shobu) statt.
Franco Pisino ue;bernimmt adinterim die Leitung des Nationalkaders.<=
/h1>
Die Sektion S.K.-UEK aendert ihren Namen in SKU (Swiss Karate Union=
).
Auf dem Rorschacherberg feiert die Sektion Swiss Wado-Kai ihr 20jae=
hriges=20
Jubilaeum.
Der langjaehrige Verbandsbegleiter von Swiss Olympic, Fredy Schindl=
er,=20
stirbt bei einem Autounfall.
Swiss Olympic spricht der SKF elf Elite-Ausweise zu.
Fue;r die internationalen Selektionen wird eine offizielle Punktetab=
elle=20
eingefue;hrt.
Am RS-Spitzenlehrgang kann Roman Bloechlinger (Betreuung durch Mich=
ael=20
Baumann )teilnehmen.
Die Teilnahmeberechtigung von Auslaendern an der SM wird neu gerege=
lt.
Peter Nydegger praesentiert sein Konzept Karate+40.
Die SKF unterstellt sich der zentralen Dopingstrafbehoerde von Swis=
s Olympic=20
und loest die eigene Strafkammer auf.
Durch die Reorganisation von J+S rekrutiert die SKF fue;r alle seine=
Dojo=20
einen J+S Coach. Diese sind inskue;nftig die zentrale Anlaufstelle f&u=
uml;r=20
die Kantone.
In Lenzburg finden die 1. Offiziellen Aargauermeisterschaften unter dem=
Patronat=20
des Aargauer Karateverbandes statt.
2002
Die SKF ist an der Landesausstellung 2002 (Expo 0.2) waehrend vier Ta=
gen=20
in Yverdon-les-Bains praesent. Die Demonstrationen werden durch die D=
ojo=20
Goju-Kan Bern, Karate-Do Biel, Neuchâtel Karaté-do und Kense=
ikan=20
Karate-Do Thun durchgefue;hrt. Alle Teilnehmer erhalten ein olympische=
s Anerkennungszertifikat=20
unterzeichnet von Juan Antonio Samaranch.
In Bern, Lausanne, Kue;ssnacht am Rigi, Mue;nchenstein, Greifense=
e und=20
Weinfelden praesentiert die SKF unter dem Titel „Expodemonstrat=
ionen“=20
das Karate einer breiteren oeffentlichkeit.
An der Elite-EM in Tallin/Estland erringt Marco Caamano in der Kat. =
211;=20
65 kg die Bronzemedaille
Am Damen-Cup Côte d’Azur gewinnt Chua Ai Lee Silber in der =
Kat.=20
– 60 kg.
Unter den 81 Swiss Olympic Verbaenden nimmt die SKF den 33. Rang ei=
n.
Erstmals beteiligt sich die SKF am Nationalen Talent-Treff in Tenero.=
h1>
In Endingen, Bellinzona, Luzern und Zug fue;hrt die SKF SKV Leiter 1 K=
urse=20
durch. Fortbildungskurse werden in Brugg, Fribourg und Mue;rren abgeha=
lten=20
waehrend die Zentralkurse in Magglingen durchgefue;hrt wird.
Der SKV beteiligt sich an der nationalen Kampagne „sportrauchfrei=
“
Erstmal kann die SKF ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern die Sozialzeitau=
sweise=20
abgeben.
In Interlaken werden die 1. Offiziellen Traditionellen Kumitemeistersch=
aften=20
im Ippon Shobu durchgefue;hrt.
Das Arztzeugnis kann aufgrund eines Gutachtens abgeschafft werden. Kara=
te=20
ist nicht mehr als Risikosportart eingestuft.
Der Karatéclub Valais gewinnt als erstes Dojo die Gesamtwertung =
der=20
Punkteturniere vor dem Dojo Lyss/Aarberg.
Bedingt durch das neue Shobu-Reglement der WKF werden sechs elektronisc=
he=20
Anzeigentafeln angeschafft.
Als erster Karateka kann der Goju-Ryu Karateka und Bewegungswissenschaf=
tler=20
Fabian Lue;thy das Sport-Management-Diplom von Swiss Olympic entgegenn=
ehmen.
Franco Pisino besteht als vierter SKF-Trainer die Prue;fung zum Dipl=
omtrainer=20
I SOV. Er wird fue;r 4 Jahre zum Nationalcoach Kumite gewaehlt
In Magglingen findet unter der Leitung von Hanspeter Thue;ler, Peter=
Nydegger=20
und René Weber die erste Seniorensportleiterausbildung mit der Ane=
rkennung=20
durch das Bundesamt fue;r Sport (BASPO) statt.
Marc Keller und Daniel Heusser praesentieren ihr erarbeitetes PR-Ko=
nzept.=20
Die von Roland Zolliker (Inhalte) und Thomas Meier (Layout) erstellte S=
KF-Broschue;re=20
20'000 Ex.) kann erstmals den Dojo abgegeben werden.
Das Zentralsekretariat wird von Luzern nach Ebikon verlegt.
Erik Golowin tritt per 31.12.2003 als Fachleiter J+S zurue;ck.
Dr. med. René Zenhaeusern wird zum offiziellen Verbandsarzt =
gewaehlt.=20
2003
Die Punkteturnier werden neu in Swiss Karate League umgetauft.
Alle Teilnehmer an nationalen Turnieren mue;ssen inskue;nftig ein=
e Unterstellungserklaerung=20
unter das Dopingstatut unterschreiben.
Thomas Hertig, dipl. Sportlehrer, wird neuer Fachleiter J+S. Ruth Trach=
sel=20
tritt seine Nachfolge als Verbandscoach J+S an.
Inskue;nftig werden die Sportreglemente der WKF automatisch ue;be=
rnommen.
In die Fachkommission J+S werden neu Silvano Barilli und Olivier Reynal=
d aufgenommen.
Franco Pisino wird als Nationalcoach Kumite bis zur WM 2006 gewaehl=
t
Dojo, die nicht ordnungsgemaess alle Lizenzmarken beziehen, finden =
inskue;nftig=20
nicht mehr Aufnahme in eine andere Sektion.
Die SKF setzt die erste gemeinsame Dan-Harmonisierung ab 4. Dan in Kraf=
t.
Marc Keller wird zum Delegierten der Nationalmannschaft gewaehlt.=
h1>
An der Jugend-EM in Wroclaw (Polen) wird Janick Rossier Kata Vize-Europ=
ameister.
In Magglingen koennen 22 neue Seniorensportleiter BASPO diplomiert =
werden.=20
Im Fitnesscenter Windisch (Leitung: Daniel Humbel) findet die ersten qu=
alitopzertifizierte=20
Grund- und Weiterbildung statt.
Hans Mue;ller wird zum Roku-Dan (6. Dan) graduiert und von der SKF o=
ffiziell=20
homologiert.
In Luzern kann ebenfalls ein offiziell anerkannter Kantonalverband gegr=
ue;ndet=20
werden.
2004
Am 26. April wird in Basel der Karatepionier Daniel Grabenstaetter (Karat=
ekai=20
Basel, langjaehriger Praesident SKR, 6. Dan)von seiner schweren K=
rankheit=20
erloest. In einer bewegenden Trauerfeier nehmen seine Familie, Freund=
e und=20
Karateka aus allen Stilrichtungen Abschied. Ein grosser Karateka und Mens=
ch=20
hat die SKF verlassen.
Am 27. Juli stirbt der SKR-Karate-Pionier Otto Zimmerli (Karatekai Lenz=
burg,=20
Mitbegrue;nder SKR) im Alter von 80 Jahren.
Der 27. Januar geht als weiteres historisches Datum in die Geschichte d=
er=20
SKF ein. An diesem Datum konnte der Partnerschaftsvertrag zwischen der SK=
F und=20
der Schweizerischen Eidgenossenschaft, vertreten durch das Bundesamt f&uu=
ml;r=20
Sport, unterzeichnet werden.
Am 21. Juni erhaelt die SKF die Krankenkassen-Anerkennung ue;ber=
das=20
Ausbildungsressort Qualitop.
Marc Keller ue;bernimmt von Thomas Sutter die Funktion des Athletenb=
etreuers.
Die SKF unterzeichnet die Charta gegen sexuelle ue;bergriffe.
Unter dem Namen Swiss Karate Talents erarbeitet die SKF ein umfassendes=
Nachwuchsfoerderungskonzept,welches=20
von Swiss Olympic und dem Bundesamt fue;r Sport genehmigt wird.
Fabienne Kue;nzli tritt die Nachfolge von Barbara Seiler als Delegie=
rte=20
Frau+Sport/Pallas an.
Erstmals kann mit der Krankenkasse Concordia ein Sponsorvertrag ausserh=
alb=20
der Budosportszene abgeschlossen werden.
Per 1. Januar wird ein neuer Sponsorvertrag mit der Firma Budosport Ber=
n AG=20
(Kurt und Hilde Gerber) abgeschlossen.
Die DV genehmigt einen Wortlaut in den Statuten, der es dem Zentralvors=
tand=20
ermoeglicht, Dan-Traeger bei schwerwiegenden Lizenzmarkenvergehen=
zu=20
degradieren. Zudem wird in den Statuten verankert, dass die Namen der Doj=
o eindeutig=20
dem ethischen Gedankengut des Karatedo genue;gen mue;ssen und dass =
die=20
internationalen Schiedsrichter mit der hoechsten EKF-Graduierung auto=
matisch=20
der Nationalen Schiedsrichterkommission angehoeren.
Im Januar wird das 1. Kick-off Meeting des Nationalkaders abgehalten.
Marco Caamano erhaelt die E1 Swiss Olympic Card.
Nicole Moning ue;bernimmt die Organisation der Golden League Turnier=
e.
Als erste Karateka findet Lara von Kaenel Aufnahme in das Swiss Top Lad=
ies=20
Team von Swiss Olympic und in den den offiziellen Prospekt der Stiftung S=
chweizer=20
Sporthilfe.
Das Dojo Valais gewann erneut die Teamwertung in der Swiss Karate League =
vor=20
dem Dojo Lyss/Aarberg.
Erstmals seit 1993 (Swiss Karate League Turnier in Zue;rich) ist das=
Schweizer=20
Fernsehen DRS wieder praesent.
Dominique Sigillo und Franco Pisino erhalten als erste Trainer SKF den =
gesetzlich=20
geschue;tzten Titel diplomierter Trainer Spitzensport.
Mauro Richina, Claudio Gereon, Reto Kern und Michael Baumann erhalten d=
en=20
gesetzlich geschue;tzten Titel Trainer Leistungssport mit eidgenoe=
ssischem=20
Fachausweis.
Im Sportzentrum Filzbach werden 14 neue Seniorensportleiter BASPO diplo=
miert.
Im September werden die ersten Qualitop-Auditoren ausgebildet.
Das Dojo Weisser Adler wird rechtskraeftig aus der SKF ausgeschloss=
en.
Der Zentralvorstand homologiert den 6. Dan von Dominique Sigillo.
In Marseille besteht Jean Luna die Prue;fung zum Judge B der WKF. Dami=
t ist=20
er nach Tommaso Mini und Rudi Seiler der dritte aktuelle Schiedsrichter m=
it=20
einer Weltlizenz.
Piero Lue;thold besteht in Riejka (Kroatien) die Prue;fung zur h&=
ouml;chsten=20
EKF-Graduierung, des EKF Referee A.
Tommaso Mini wird in Moskau in die Schiedsrichterkommission der Europea=
n Karate=20
Federation gewaehlt.
2005
Im Januar wird in Fribourg das 2. Kick-off Meeting des Nationalkaders abg=
ehalten.
Olivier Reynald organisiert im Dojo Kobra Fribourg vom 22.-23. Januar d=
en=20
traditionellen Lehrgang mit Tommy Morris, Chef der Weltschiedsrichterkomm=
ission.
Yanick Rossier erhaelt als einziger Karateka die Swiss Olympic Card=
.
Michelle Saner und Simone Posavec werden Mitgliueder der Swiss Olympic =
Athletes=20
Commission (SOAC).
Die SKF startetet mit seinen nationalen Kumite-Stue;tzpunkten (10- b=
is=20
20-jaehrige Sportler) im Aargau (Brugg), Bern (Biel, Burgdorf. Lyss),=
Genf,=20
Luzern (Sursee), Neuenburg, Thurgau (Kreuzlingen) und Wallis (Sion). Das =
Konzept=20
wurde in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic und dem Bundesamt fue;r Spor=
t erarbeitet.=20
An den 32. Junioren/Jugend Europameisterschaften in Thessaloniki (Griec=
henland)=20
gewinnt die Schweiz erstmals vier Medaillen: Yanick Rossier (Vize-Europam=
eister=20
Kata Junioren), Fanny Clavien Vize-Europameister (+ 57 kg Jugend), Yanik =
Gereon=20
(Bronze Kata Jugend), Caroline Hulliger (Bronze Kata Jugend).
An den 40. Elite-Europameisterschafen in La Laguna (Teneriffa/Spanien) =
wird=20
Fehmi Mahalla Europameister + 80 kg. Es ist der vierte EM-Titel nach Javi=
er=20
Gomez (- 70 kg Junioren 1981), Juan Marquez (- 60 kg Elite 1982) und Domi=
nique=20
Sigillo (- 60 kg Junioren).
Tommaso Mini wird in Puerto de la Cruz (Teneriffa) zum neuen Chef der E=
uropean=20
Karate Federation gewaehlt. Er tritt die Nachfolge von Tommy Morris a=
n.
Piero Lue;thold und Rudi Seiler bestehen in Puerto de la Cruz (Tener=
iffa)die=20
EKF-Kata Prue;fung.
Mehrere Dojo der SKIS treten in die SKF ue;ber.
An den 3. Europameisterschaften der Regionen in Leibzig gewinnt das Kum=
ite-Team=20
Diana Schwab, Reta Sak und Marilena Volante) der Frauen die Bronzemedaill=
e.
Thomas Hertig, Fachleiter J+S, wird zum Leiter Nachwuchs ernannt und tr=
itt=20
damit die Nachfolge von Claudio Gereon an. Er ist fue;r die Umsetzung =
des=20
Nachwuchskonzeptes verantwortlich und damit fue;r die nationalen St&uu=
ml;tzpunkte.
Stefan Balmer wird zum Ressortleiter Ippon Shobu des Zentralvorstands g=
ewaehlt.
Pierre Feldmann und Toni Romano gestalten eine informative CD, die sie =
allen=20
Teilnehmern des J+S Leiterkurs (Luzern) abgeben.
In den Kantonen werden vier Grundausbildungen J+S durchgefue;hrt. 13=
6 Teilnehmer=20
besuchen die fue;nf J+S Weiterbildungsmodule. Zusaetzlich wurden e=
in=20
Zentral- und ein Kaderkurs durchgefue;hrt.
Der Zentralvorstand muss aus formellen Grue;nden zwei vergebene 5. D=
an-Grade=20
aberkennen.
Am 25. August wird die neue Homepage (Inhalte: Roland Zolliker, technisch=
e Umsetzung:=20
Peter Thoeni, Programmierung: Thomas Sieggenthaler) aufgeschaltet.
Reynald Olivier (Fribourg) wird vom Zentralpraesidenten zum offizie=
llen=20
Botschafter fue;r die Westschweiz ernannt.
In Thun wird wird die Ippon Shobu SM ausgetragen.
Die EM-Kata Medaillengewinnern Yanick Rossier und Caroline Hulliger dem=
onstrieren=20
an Schweizer Sport Trophy in Bad Ragaz in eindrue;cklicher Weise die h=
ohe=20
Kunst der Kata.
Vincent Longagna und Reynald Olivier bestehen die Prue;fungen zum Tr=
ainer=20
Leistungssport Swiss Olympic und erhalten den eidg. Fachausweis.
Der Zentralvorstand homologiert den 6. Dan von Tommaso Mini.
An der DV wird die Einfue;hrung einer nationalen Coachkommission bes=
chlossen.=20
Von den fue;nf Mitgliedern mue;ssen davon mindestens zwei Frauen se=
in.=20
Zur Praesidentin wird Myriam Feldmann gewaehlt.
Ende Jahr zaehlt die SKF ue;ber 60 qualitopzertifizierte Kursleite=
r und=20
70 ausgebildete Seniorensportleiter BASPO.
Die EKF nimmt erstmals eine Einstufung ihrer 120 Schiedsrichter vor. Pi=
ero=20
Lue;thold und Jean Luna werden unter die Top 20 eingestuft. Rudi Seile=
r zum=20
Tatami-Chef ernannt.
Ende Jahr sind im SKV 89 (2 Adviers Board, 4 Internationale, 18 Nationa=
l A,=20
21 National B, 17 National C und 27 Anwaerter) Schiedsrichter aktiv.<=
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Das Dojo Lyss/Aarberg gewinnt die Jahreswertung vor dem KC Valais.
2006
Patricia Birchler Emery (Genf) und Bruno Trachsel (Thun) werden neu Mitgl=
ieder=20
des Zentralvorstands.
Mit der Organisation Krav Maga Self Protect Association (Chef-Instruktor:=
Giuseppe=20
Puglisi) wird ein Partnerschaftsvertrag abgeschlossen.
In Sursee wird nach einem neuen Konzept zur Swiss Karate League etabliert=
. Inskue;nftig=20
mue;ssen sich die Karateka an den Turnieren von Sursee, Liestal und Z&=
uuml;rich=20
fue;r das Finalturnier (Schweizermeisterschaften) in Biel qualifiziere=
n.=20
Um die Titel wird nach dem Play-off System gekaempft. Die SKL wird vo=
n einem=20
gemeinsamen OK organisiert.
Erstmals wird der Titel Swiss Karate Leading Dojo vergeben. Diese Auszeic=
hnung=20
ist die wichtigste und bedeutendste Auszeichnung in der Schweiz.
Am Kick-Off Meeting der Nationalkader in Magglingen findet die Praese=
ntation=20
der Cool and clean Kampagne von Swiss Olympic statt.
An den 33. Junioren/Jugend Europameisterschaften in Podgorica (Serbien &a=
mp;=20
Montenegro) wird Fanny Clavien Vize-Junioren Europameister + 60 kg. Yani =
Gereon=20
gewinnt erneut Bronze in der Jugend-Kata.
An den 4. Europameisterschaften der Regionen in Paris gewinnt das Schweiz=
er=20
Frauen-Team (Fanny Clavien, Reta Duverney, Diana Schwab und Marilena Rubi=
ni)=20
die Silbermedaille im Team-Kumite.
Am Europakongress in Stavanger (Norwegen) wird der Schweiz die Ausrichtun=
g der=20
EKF-Elite Europameisterschaften 2011 in Kloten/Zue;rich zugesprochen. =
Damit=20
finden nach Genf (1978, Elite) und Sion (1986, Elite Frauen, Junioren) zu=
m dritten=20
Mal Kontinentalkaempfe in der Schweiz statt.
Tommaso Mini wird Mitglied der WKF-Schiedsrichterkommission. Damit nimmt =
nach=20
Henri Jordan (1990) zum zweiten Mal ein Schweizer in diesem hoechsten=
Gremium=20
Einsitz.
Vincent Longagna wird zum Ressortleiter Studenten-WM ernannt und coacht d=
ie=20
Schweizer an den 5th University Championships in Nassau County, N.Y., USA=
.
Als erste Frau besteht Barbara Seiler in Magglingen die Prue;fung zur =
Trainerin=20
Leistungssport Swiss Olympic mit eidg. Fachausweis.
Die SKF beschliesst die Einfue;hrung der neuen Buchhaltungsvorschrifte=
n nach=20
dem GAAP. Dieses basiert im wesentlichen auf den gesetzlichen Bestimmunge=
n des=20
Aktienrechts.
An den 5. Ippon Shobu Schweizermeisterschaften in Basel ist Joerg Sch=
ild,=20
Praesiden Swiss Olympic, zu Gast.
An den Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland)gewinnt das Schweizer Fra=
uen-Kumite=20
Team(Fanny Clavien, Reta Duverney, Diana Schwab und Marilena Rubini) die =
Bronzemedaille.=20
Die Schweizerinnen unterliegen nur den spaeteren Weltmeisterinnen aus=
Japan=20
(1:2). Im Kampf um die Bronzemedaille wurde Titelverteidiger Tue;rkei =
mit=20
3:0 geschlagen.
Ebenfalls Bronze gewann Diana Schwab (Aarberg)in der Kat. - 60 kg. Sie un=
terlag=20
nur der spaeteren Weltmeisterin aus der Slowakei. Marilena Rubini (La=
ngenthal)=20
verpasste das WM-Finale nur knapp und wurde Fue;nfte.
Zum ersten Mal ist das Schweizer Fernsehen SF 2 waehrend einer ganzen=
Weltmeisterschaft=20
praesent und ue;bermittelt die Erfolgsnachrichten in die Heimat.=
h1>
Anlaesslich den Schiedsrichterprue;fungen vor der WM in Tampere er=
reichen=20
Tommaso Mini und Rudi Seiler mit dem Titel Karate Referee-A die hoech=
ste=20
Graduierung in der WKF. Jean Luna (Kumite Referee-A) und Piero Lue;tho=
ld=20
(Kumite Judge-A) absolvieren erfolgreich ihre Kumite-Prue;fungen.
Mario Gheza (Aigle), Lamperto Grippi (Rue;ti), Roland Pfaeffli (Sa=
anen)=20
und Simone Posavec (Zue;rich) bestehen in Magglingen die Prue;fung =
zum=20
J+S Experten. Sie sind die ersten Experten der neuen J+S Generation.
Aldo Bagnato (La Chaux-de-Fonds)wird mit seinem Dojo aus der SKF ausgesch=
lossen=20
und aus dem Dan-Register gestrichen. Er weigerte sich, fue;r alle Mitg=
lieder=20
die obligatorische Lizenzmarke zu beziehen.
Erstmals werden die Schweizermeisterschaften an drei Tagen (Freitag-Sonnt=
ag)=20
ausgetragen. Am Sonntag werden die Medaillengewinner der internationalen =
Wettbewerbe=20
(WM, EM, EM der Regionen) mit einer Laudatio geehrt. Vorgaengig wird =
den=20
Zuschauern, Trainern und Sportlern nochmals die Bilder vom Schweizer Fern=
sehen=20
SF 2 (Swiss Karate League Turnier in Zue;rich, WM Tampere) gezeigt. =
h1>
Fehmi Mahalla und Michelle Saner schreiben an den Schweizermeisterschafte=
n in=20
Biel Karategeschichte: Mahalla gewinnt seinen 11. Titel im Kumite und San=
er=20
gewinnt zum achten! Mal die Elite Kata.
Den erstmals vergebenen Grand Slam (Gewinner aller drei Swiss Karate Leag=
ue=20
Turniere und Schweizermeisterschaften) gewinnen Marilena Rubini (-53 kg),=
Diana=20
Schwab (- 60 kg) und Elson Kabashi (-80 kg) in den Elite-Kategorien sowie=
Bettina=20
Sue;ess (- 60 kg), Fanny Clavien (+ 60 kg), Demian Seiler (- 75 kg) un=
d Salihu=20
Shqiprim (- 65 kg) bei den Junioren.
Das Dojo Lyss/Aarberg gewinnt erneut die Jahreswertung vor dem KC Valais.=
Der Zentralvorstand genehmigt einstimmig das von Zentralpraesident =
Roland=20
Zolliker ausgearbeitete Organisations- und Geschaeftsreglement (OGR).=
Dieses=20
Reglement etabliert die Fue;hrungsstruktur und Fue;hrung der SKF. D=
as=20
OGR orientiert sich nach dem Freiburger Management Modell fue;r NPO, w=
elches=20
durch das Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universitaet Freiburg=
entwickelt=20
wurde.
2007
Hakki Gue;ldue;r (Zue;rich) und Giuseppe Puglisi (Liestal) werde=
n neue=20
Mitglieder des Zentralvorstands.
In Liestal werden die Swiss Leading Karate Dojo ausgezeichnet. 35 Dojo =
erfue;llen=20
die hoechsten Anforderungen der SKF in den Bereichen Infrastruktur, M
itglieder,=20
Human Kapital und Sport.
Von der Delegiertenversammlung werden Roland Zolliker (Zentralpraes=
ident),=20
Frau Dr. jur. Regine Kocher-Wolfensberger (Praesidentin Rekurskommiss=
ion)=20
sowie die Rekurskommissionsmitglieder lic. iur. Gaby J. Mue;ller und F=
ue;rsprecherin=20
Ann-Margret Herrenschwand fue;r eine weitere Amtsdauer von zwei Jahren=
gewaehlt.
Vom Zentralvorstand werden Pierre Feldmann, Marc Keller und Claude Sitt=
inger=20
fue;r eine weitere Amtsdauer als Vizepraesidenten gewaehlt. De=
r Zentralvorstand=20
bestaetigt auch Tommaso Mini (Praesident der Nationalen Schiedsri=
chterkommission),=20
Myriam Feldmann (Praesidentin Nationale Coachkommission, Marc Keller =
(Praesident=20
Selektionskommmission), Dr. med. René Zenhaeusern (Ressortleit=
er=20
Sportmedizin), Viktor Geiger (Departementleiter Finanzen), Thomas Hertig =
(Leiter=20
Nachwuchs) sowie Roland Zolliker (Departementleiter Sport, Ausbildung und=
Kommunikation)=20
fue;r weitere zwei Jahre in ihren Funktionen.