schweiz barometerVon Beijing bis Washington, Paris bis Berlin, Kreuzlingen bis Genf sind Regierungen, Medien und Bürger angespannt. Menschen in Not, Terrorismus, der Nahe Osten, Instabilität und Spaltung von Staaten, Cyber-Attacken, der Schweizer Franken, Altersvorsorge, Klimawandel. Das politische Abbild davon zeigt sich in  Wahlen, in geänderten Gesetzen und Umgangsformen. Karateka können, dank ihrer inneren und äusseren Kraft, in sich selbst ruhen.  Körperlich, mental, geistig. Diese Kraft braucht auch der neue SVP-Bundesrat und Sportminister Guy Parmelin, der am 9. Dezember, von der Vereinigten Bundesversammlung, gewählt wurde. Nebst dem Sport, gehören auch die Armee, der Bevölkerungsschutz, der Nachrichtendienst des Bundes sowie die armasuisse, das Kompetenzzentrum des Bundes für die Beschaffung komplexer Technologie zu seinem Verantwortungsbereich. Unterstellt hat er 12 300 Bundesangestellte, was der Zahl der lizenzierten Mitglieder der SKF entspricht. Etwas grösser ist sein Budget.

Kein Land ist innovativer als die Schweiz, es gelte die Sicherheit und Freiheit mit aller Entschlossenheit zu verteidigen, sagt Bundespräsident Johann Schneider-Ammann. Und wer in der Schweiz lebe, habe die Regeln zu respektieren. Dieser Aussage gilt auch uneingeschränkt für die SKF. 

SPORT

Der sportliche Höhepunkt im Jahr 2016 sind die Olympischen Spiele vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro. Zwei Wochen nach der Schlussfeier in Rio de Janeiro beginnen die Paralympischen Spiele. Vom 7. bis zum 18. September ermitteln Sportler mit Behinderung in 22 Sportarten die Besten der Besten. Höhepunkt des Fußball-Jahres 2016 ist die EURO in Frankreich. Das Eröffnungsspiel wird am 10. Juni um 21 Uhr angepfiffen. Das Finale steigt am 10. Juli.

Am 11. Juni, 1500 Uhr, trifft die Schweiz auf Albanien. Tags darauf finden die traditionellen Schweizermeisterschaften in Bern statt. An verschiedenen Gesichtern wird man dann sehen, wie der Match im Stadion Felix Bollaert in Lens ausging. Auf Rumänien treffen wir am 15. Juni, 1800 Uhr. Auf Gastgeber Frankreich am 19. Juni um 2100 Uhr. Kein Problem für die Karatekas, die tagsüber an der 40. Kantonalmeisterschaft in Zürich starten.

Am Kick-Off Meeting vom 13. Januar in Magglingen erhalten alle Kaderathleten und ihre Trainer die Informationen rund um den Kaderbetrieb 2016. Daniel Humbel, Chef Leistungssport, wird einen ausführlichen Rückblick 2015 (Erfolge, Talentsichtungstage, Talenttreff Tenero Swiss Olympic, verschiedene Rankings) und einen Ausblick 2016 (Kaderverantwortliche, Strukturen im Leistungssport, Talentsichtungstage 2016, Nationalkader Kata/Kumite, TopTeams, Kadertrainings, Punkteturniere, Selektionen, Spitzensport-RS) geben und mit seinem Trainerteam offene Fragen beantworten.

Die internationale Karate-Saison startet mit dem zum ersten Mal als Punkteturnier anerkannten Kroatien Open vom 16./17. Januar im nordwestlichen Samobor, etwa 20 Kilometer von der Hauptstadt Zagreb entfernt. National steht traditionellerweise das 1. Swiss Karate League Turnier in der Stadthalle Sursee am 12./13. März im Fokus. Am 21. Mai wird in Wettingen der 43. Fujimura-Cup, das älteste Turnier der Schweiz, ausgetragen. Der Höhepunkt der Saison sind wieder die Schweizermeisterschaften vom 19./20. November in Liestal.

Im Nachwuchsbereich bieten die Sektionen SKU (Promo Tour) und SKA/SSK plus eingeladene Dojo (Junior Karate League) dem Nachwuchs (und auch Schiedsrichteranwärtern) im Sport-Karate gute Entwicklungsmöglichkeiten. Im Bereich Ippon Shobu bieten die Landesverbände Swiss Karatedo Renmei und Swiss Karatédo Chidokai-Rengo mehrere Turniere an.

Link Agenda

Höhepunkt 2016 sind die erstmals unter dem olympischen Banner stehenden Elite-Weltmeisterschaften vom 26. bis 30. Oktober in Linz/Österreich. Jeder Tag steht unter einem speziellen Siegel: Angefangen mit Kultur, gefolgt von Verantwortung, Menschen mit Beeinträchtigungen, Kunst und Sport. Dazu kommen die WKF K1 Premier League Turniere von Paris (22.-24. Januar), Sharm El Sheikh (27./28. Februar), Rotterdam (19./20. März), Dubai (9./10. April), Salzburg (16./17. April), Rabat (21./22. Mai), Istanbul (3./4. September), Fortaleza/Brasilien (17./18. Sepember), Hamburg (24./25. September), Okinawa (1./2. Oktober).

Link WM Linz

Auf europäischer Ebene stehen die drei Europameisterschaften von Limassol (5.-7- Februar, U16, U18, U21), Montpellier (5.-8. Mai, Elite) und Koçaeli/Türkei (Regionen, Prüfungen Schiedsrichter) im Zentrum.

Am 12. November richtet der Landesverband SWKO die European Wadokai Championships in Brugg aus. Es sind die dritten europäischen Titelkämpfe, nach St. Gallen 1997 und Wettingen 2004, in der Schweiz.

AUSBILDUNG

In der Ausbildung werden im Juni die ersten Karatelehrer die Prüfung zum Sportartenschulleitende mit eidg. Diplom absolvieren. Einige Persönlichkeiten werden sich den eidgenössischen Fachausweis als Karatelehrer erwerben. Fachleiter J+S, Thomas Hertig, führt einen weiteren Vorbereitungskurs für zukünftige J+S Nachwuchstrainer durch. Dieser ist auf die Förderung von leistungsorientierten Nachwuchsathletinnen und –athleten ausgerichtet. Die abgeschlossene Ausbildung berechtigt zur Betreuung in der J+S-Nachwuchsförderung. Die erste Grundausbildung startet am 22. Januar in Fribourg. Weitere drei folgen in Mürren, Widnau und Bellinzona. Die erste Weiterbildung beginnt am 13. Februar in Luzern.

Link Kursdaten

Peter Nydegger, Ressortleiter Erwachsenensport, bietet in seinen esa Modulen Mehrwerte in den persönlichen Handlungskompetenzen, der Kommunikation zwischen erwachsenen Dialogpartnern und vertieftes Wissen über methodischen Unterrichtsaufbau und Trainingsgestaltung an.

Im neu geschaffenen Ressort Karate für Menschen mit Beeinträchtigungen wird Alessandro Aquino die ersten Angebote für interessierte Karatelehrer (ideale Voraussetzung ist die Mindestgraduierung 1. Kyu, eine abgeschlossene J+S Ausbildung) anbieten.

In Magglingen und Biel trainieren die Nationalkader, in den 14 Stützpunkten die Nachwuchsathleten. An verschiedenen Lehrgängen, startend am 16. Januar in Bern, bietet die Nationale Schiedsrichterkommission (Leitung: Tommaso Mini) Ausbildungen für ihre nationalen Schiedsrichter, aber auch Anwärter an.

Die Basisarbeit wird aber vor allem in den 260 Dojo der SKF mit ihrer Ausbildung der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen geleistet. Hier wachsen die neuen Generationen des SKF-Karate heran. Einige von ihnen werden die Stufe des 1. Dan erreichen, einige Wenige höhere Graduierungen, wieder einige Wenige werden im Leistungssport (als Athleten, Schiedsrichter, Trainer) für ihr Dojo, ihren Stil, die SKF und die Schweiz grosse Leistungen erbringen. Viele von ihnen werden auch im Beruf ausserordentliche Karrieren, einige in der Politik machen. Starke Dojo mit motivierten Dojoleitern und Trainern sind der beste Garant für das weitere positive Gedeihen der SKF.

Und wer im April noch top of the top sein will, und in die faszinierende Welt im Land der aufgehenden Sonne eintauchen will, imposante Schreine sehen möchte, die weltberühmte japanische Kirschblüte hautnah bewundern will, der sollte Mitglied im Landesverband von Stephan Läuchli sein. Dann könnte auch er oder sie Zen-Meditation, milimetergenaue Steingärten und viele weitere kunstvoll zelebrierte Traditionen erleben.

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